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Döbeln Leisnig: Unfall auf A 14 – eine Person schwer verletzt
Region Döbeln Leisnig: Unfall auf A 14 – eine Person schwer verletzt
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17:21 05.06.2019
Am rumänischen Kleintransporter (rechts) entstand Totalschaden.
Am rumänischen Kleintransporter (rechts) entstand Totalschaden. Quelle: Sven Bartsch
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Leisnig

Nach stundenlanger Sperrung wurde die Autobahn 14 gegen 8.30 Uhr wieder freigegeben. Der Stau löste sich langsam auf. Rings um Leisnig und Mügeln sowie auf den Ausweichstrecken Richtung Döbeln herrschte Verkehrschaos.

Kleintransporter fährt in Schwerlastzug

Nach Polizeiangaben hatte sich der Unfall gegen 2.40 Uhr ereignet. Ein polnischer Schwerlasttransporter wollte den Rastplatz Mühlenberg bei Bockelwitz – zwischen den Anschlussstellen Leisnig und Döbeln-Nord – in Richtung Dresden verlassen, als ein rumänischer Kleintransporter in den Sattelzug fuhr. Der 22-jährige Beifahrer des Transporters wurde dabei schwer verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrer trugen offenbar leichte Verletzungen davon. Am Kleintransporter entstand Totalschaden.

Kollision trotz Gefahrenbremsung

Aufgrund der Größe seines Schwerlasttransporters und der örtlichen Gegebenheiten an der Ausfahrt musste der 48-jährige polnische Fahrer weit nach links ausscheren und fuhr dabei bereits in den Bereich des rechten Fahrstreifens. Der 23-jährige rumänische Fahrer des Kleintransporters sowie sein Beifahrer fuhren ebenfalls auf dieser Autobahn in Richtung Dresden. Der 23-jährige Fahrer erkannte wohl zu spät diesen Sattelzug aus der Ausfahrt fahren. Er leitete zwar sofort eine Gefahrenbremsung ein, stieß aber heftig gegen die linke Seite des Sattelzuges. In der Folge wurde das Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke geschleudert und kam dann zum Stehen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.

Stau auch auf den Ausweichstrecken. Quelle: Sven Bartsch

Verkehrschaos auf Ausweichstrecken

Die Autobahn musste wegen Rettung der Personen, Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme in Richtung Dresden voll gesperrt werden. Neben den Rettungskräften waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Döbeln im Einsatz. Mitarbeiter der DEKRA wurden hinzugezogen. Die Sperrung sorgte vor allem nach Einsetzen des Berufsverkehrs für kilometerlange Staus. Auf der A 14 stauten sich die Fahrzeuge bis zur Anschlussstelle Mutzschen zurück. Auf den Ausweichstrecken in Richtung Döbeln, unter anderem über Großweitzschen, herrschte Verkehrschaos. Auch in Richtung Mügeln ging lange Zeit gar nichts mehr. Gegen 9 Uhr lösten sich die Staus allmählich auf und die Verkehrssituation normalisierte sich wieder.

Von Olaf Büchel