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Döbeln Todesfall Christian Morgenstern: Akte wieder bei der Polizei
Region Döbeln Todesfall Christian Morgenstern: Akte wieder bei der Polizei
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11:31 15.05.2019
Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde am 2. März ein Trauergottesdienst für Christian Morgenstern gefeiert. Quelle: Steffi Robak
Leisnig/Chemnitz

In der Neujahrsnacht soll er von einer Fußgängerbrücke in den Tod gesprungen sein. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat nun die Akte im Todesfall Christian Morgenstern für weitere Ermittlungen wieder an die Polizei gegeben. Darüber informiert Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart auf Anfrage.

Umstände mysteriös, Mobiltelefon im Fokus

Nach Burgharts Worten sei noch immer nicht eindeutig geklärt, wie der 20-Jährige aus Leisnig ums Leben kam. Nun rückt sein Mobiltelefon in den Mittelpunkt der Ermittlungen. In der Neujahrsnacht wurde Christian Morgenstern zuletzt nach einer Silvesterfeier gesehen, blieb danach verschwunden.

Am 6. Februar wurde er tot in der Mulde gefunden. Insgesamt bleiben die Umstände mysteriös. Persönliche Gegenstände des jungen Mannes wie zum Beispiel Kleidung hatten am Neujahrstag auf der Fußgängerbrücke in Fischendorf gelegen.

Von Beginn an Zweifel an Suizid

Deshalb sprach die Polizei von Suizid. Angehörige bezweifelten das von Beginn an. Neben weiteren Indizien spricht nach ihrer Auffassung die Auffindesituation der Kleidung auf der Brücke dagegen.

Zum Todesfall Christian Morgenstern laufe noch immer ein Ermittlungsverfahren zu einem ungeklärten Tötungsdelikt, so Burghart. „Mit Hilfe eines speziellen Programms soll versucht werden, das Mobiltelefon beziehungsweise den Zugangscode auszulesen“, sagt sie zu den Hintergründen, welshalb die Akte wieder bei der Polizei ist.

Todesursache weiter unklar

Dies werde so gehandhabt, da die Todesursache weiterhin unklar ist. Die Polizeidirektion Chemnitz gab mit Verweis darauf, dass aus ihrer Sicht nichts gegen einen Suizid spricht, keine Informationen mehr an die Öffentlichkeit. Nach wie vor sei laut Burghart auch ein Unfall denkbar. So lange keine Klarheit bestehe, würden alle den Ermittlungsbehörden möglichen Wege beschritten.

Ein mysteriöser Todesfall

Nach einer Silvesterfeier mit Freunden verschwindet Christian Morgenstern. Die Familie bittet um Unterstützung und wendet sich an die Öffentlichkeit.

Die Polizei setzt Leichenspürhunde ein.

Etwa einen Monat später wird der 20-Jährige tot in der Mulde gefunden.

Anfang März nimmt die Öffentlichkeit Abschied in einem Trauergottesdienst.

Von Steffi Robak

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