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Döbeln Leisnig steht in Startlöchern für neues Gerätehaus
Region Döbeln Leisnig steht in Startlöchern für neues Gerätehaus
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07:06 27.06.2019
So soll das neue Gerätehaus am Sächsischen Reiter einmal aussehen. Quelle: Architekturbüro Zache
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Leisnig/Bockelwitz

Die Stadt Leisnig möchte zu gern loslegen mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses auf dem Gelände des bereits abgerissenen, ehemaligen Gaststättengebäudes „Sächsischer Reiter“ auf Bockelwitzer Flur. Was fehlt ist nach wie vor der Zuwendungsbescheid für die Fördermittel vom Landratsamt. Der Neubau soll künftig gemeinsames Depot der drei Ortsfeuerwehren Clennen, Naunhof-Beiersdorf und Naundorf sein.

Fördermittelbescheid im Juli erwartet

Nach aktuellen Informationen soll der ersehnte Fördermittel-Bescheid im Monat Juli im Leisniger Rathaus eintrudeln. Insgesamt sind laut Bürgermeister Tobias Goth (CDU) Baukosten von rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. 540.000 Euro sollen vom Landkreis fließen, den anderen Teilbetrag übernimmt die Stadt. „Wir refinanzieren unseren Anteil mit der Kommunal-Pauschale des Freistaates – 140.000 Euro stehen daraus zur Verfügung, mit Hilfe der investiven Schlüsselzuweisung und aus eigenen Haushaltsmitteln“, erklärt Bürgermeister Goth.

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Ziel: Baustart im August

Sobald die Fördermittelbestätigung vom Landkreis vorliegt, können die Bauleistungen für das Feuerwehrgerätehaus ausgeschrieben werden. Das soll schnell erfolgen. Dann sei eine zügige Vergabe geplant. Tobias Goth: „Unser Ziel ist, im August mit den Arbeiten zu beginnen.“

Die Baugenehmigung für den Flachbau liegt bereits seit Jahresbeginn vor. Die Stadt hatte das Grundstück mit der damals noch stehenden Gaststättenruine von privat erworben und ließ das alte Gebäude 2017 abreißen. Der Standort ist wegen seiner strategischen Lage ganz bewusst gewählt. So spielt die Nähe zur A 14 eine bedeutende Rolle. Werden die Kameraden doch immer häufiger zu Fahrzeugbränden oder zu technischen Hilfeleistungen bei Unfällen auf die Autobahn gerufen.

Das neue Gerätehaus wird über drei Feuerwehrfahrzeug-Stellplätze verfügen.

Von Olaf Büchel