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Döbeln Leisnigs Apian-Schüler wachsen auf der Insel zusammen
Region Döbeln Leisnigs Apian-Schüler wachsen auf der Insel zusammen
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17:47 24.04.2018
Da gehts lang nach Wangerooge: Leisnigs Fünftklässler lernen auf der Nordsee-Insel. Quelle: privat
Leisnig/Wangerooge

Das haben Inseln so an sich: Ist man erst mal drauf, kommt man so bald nicht wieder runter und muss mit denen klar kommen, die auch gerade dort sind. Wie sie miteinander zurecht kommen, testen Leisnigs Apian-Schüler, sobald sie in der fünften Klasse sind. Das Frühjahr bringt den Tag der Wahrheit beziehungsweise Tage der Wahrheit, denn dann geht es auf die Nordseeinsel Wangerooge.

Diesmal unterwegs mit zwei Bussen

„Zwei Busse waren diesmal notwendig, um die Schülerinnen und Schüler aller drei fünften Klassen sicher nach Wangerooge zu bringen“, schildert Schulleiterin. „Immerhin wollten 66 Personen, deren Gepäck und die Unterrichtsmaterialien auch gut verstaut sein.“

Dank an erwachsene Begleiter

Sechs Lehrerinnen und Lehrer sowie eine Küchenmutti sorgten zwölf Tage lang für die Kinder. Dorias-Thomas: „Dafür geht an alle ein herzlicher Dank vonseiten der Schulleitung, denn da will auch erst einmal alles organisiert und gestemmt sein.“

Tradition wird gepflegt

Die Tradition der alljährlichen Wangerooge-Fahrt geht auf die Städtepartnerschaft zwischen Leisnig und Bünde zurück. Es ist sehr viel mehr als ein Ferienausflug, denn die Schüler haben auf der Insel auch Unterricht. So wie viele andere Traditionen wird auch diese an der Peter-Apian-Oberschule Leisnig gepflegt und geliebt. So fuhren also die Fünftklässler Mitte April auf die Nordseeinsel, und das in den sehr, sehr frühen Morgenstunden, um 4.15 Uhr.

Einschlafhase darf nicht fehlen

Eine Stunde vor Abfahrt trafen sich die aufgeregten Schülerinnen und Schüler und ihre meist noch aufgeregteren Eltern. Im Klassenzimmer nahm jeder Klassenleiter seine Klasse in Empfang. Geregelt und professionell prüften sie, ob alle notwendigen Utensilien mit am Start sind. So durften beispielsweise weder der Einschlafhase noch die hoffentlich nicht notwendige Chipkarte fehlen.

Unterricht am Wattenmeer

Und so funktioniert dann auch der Inselaufenthalt: Den Unterricht gibt es dann in ziemlich alternativer Form. Sport getrieben wird am Strand statt in der Sporthalle oder am Sportplatz. Biologieunterricht gibt es live in der Natur, wobei mit dem Wattenmeer eine gänzlich andere Flora und Fauna entdeckt wird als man sie von Zuhause kennt.

Jeder schreibt mit am Inseltagebuch

Im Fach Deutsch wird ein Inseltagebuch verfasst, in Geografie die Topografische Beschaffenheit der Insel erkundet. „Der Lohn für die schöne Zeit sind unvergessene Tage bei tollem Wetter, faszinierende Eindrücke und ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl“, so das Resümee der Schulleiterin. Für die Finanzierung der Fahrt kommen die Eltern. Unterstützung leisten dabei der Schulverein Peter Apian, und auch aus der Charlotte-Weiß-Stiftung flossen schon Mittel, damit möglichst alle Kinder bei dieser Fahrt dabei sein können.

Von Steffi Robak

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