Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Mehrere Lauben brennen in Leisnig
Region Döbeln Mehrere Lauben brennen in Leisnig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:46 17.07.2018
Laubenbrand in Leisnig. Quelle: Sven Bartsch
Leisnig

Am Dienstag ist in der Leisniger Gartengruppe „An der Linde“ ein Feuer ausgebrochen, das mehrere Lauben zerstörte oder mindestens in Mitleidenschaft zog. „Laubenbrand mit Verpuffung“ lautete die Angabe, mit der die Kameraden der Feuerwehr alarmiert wurden, wie René Gentzsch, Leisnigs Vize-Wehrleiter und Einsatzleiter vor Ort, berichtete. Neben der Leisniger Wehr und den Kameraden der Ortswehren eilten zudem die Feuerwehren aus Hartha, Gersdorf und Waldheim zum Einsatzort in der Jahnstraße. Nach Angaben des Vize-Wehrleiters waren bis zu 70 Kameraden im Einsatz. Insgesamt zwölf Einsatzfahrzeuge fuhren vor. Dazu stand außerdem der Rettungsdienst bereit und die Polizei traf ebenfalls während der noch andauernden Löscharbeiten ein.

„Wir haben das Feuer im Griff“, konnte Einsatzleiter Gentzsch zur späten Mittagszeit verkünden. „Wir werden hier aber bestimmt noch mehrere Stunden im Einsatz sein.“ Zuvor war ein Löschfahrzeuge der Harthaer Feuerwehr vom Rand der Gartengruppe aus mit einem sogenannten Monitor im Einsatz. Mit der Gerätschaft konnten die Kameraden vom Dach des Fahrzeuges aus Löschwasser gen Brandherd spritzen. „Dadurch haben wir eine höhere Reichweite und können einen größeren Bereich abdecken“, erläuterte der Einsatzleiter am Rande des Geschehens. Währenddessen waren weitere Einsatzkräfte mit Atemschutzmaske auf dem Kopf, Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und Schläuchen in der Hand direkt an den Lauben zugange.

In der Leisniger Gartengruppe „An der Linde“ kam es am Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Laubenbrand.

Am Nachmittag ging die Polizei von vier betroffenen Gartenhäuschen aus. Die Flammen schlugen außerdem auf die angrenzende Kegelbahn über und richteten dort erheblichen Schaden an. Von großen Teilen des schmalen Gebäudeausläufers blieb nur noch verkohltes Holz übrig. Im Inneren vernichtete das Feuer noch so einiges mehr. „Meine Eltern hatten dort noch ihren gesamten Hausrat eingelagert“, sagte Heike Horn und starrte resigniert auf die verkohlten und noch dampfenden Reste. Ursprünglichen hatten diese geplant, das ehemalige Vereinsheim als Wohnhaus zu beziehen. Doch der Technische Ausschuss der Stadt Leisnig stellte sich dagegen (die DAZ berichtete). Zwar habe die Familie bereits eine Alternative bleibe, doch nun fehlt nahezu der komplette Hausrat. „Jetzt müssen wir schauen, was die Versicherung sagt“, so Horn.

Brandursache unklar

Weder die Beamten noch die Einsatzleitung der Feuerwehr konnten am Nachmittag erste Angaben zur Ursache des Brandes machen. Das herauszufinden, sei nach Angaben des Einsatzleiters nun Aufgabe der Polizei. Er gehe davon aus, dass entsprechende Brandursachenermittler zum Einsatz kommen werden. Erste Fotos machten die Beamten bereits, als die Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt war. Den Sachschaden schätzten sie auf mehrere Zehntausend Euro.

Problematisch Alarmierung

Und obwohl René Gentzsch und Kameraden das Feuer unter Kontrolle bringen konnten, saß der Frust des Einsatzleiters tief. „Wir mussten mehrmals nachalarmieren, weil wieder einmal nicht alle Funkmeldeempfänger der Kameraden richtig funktioniert haben“, gab der Vizewehrleiter aufgebracht zu Protokoll. Probleme mit diesen sogenannten Pagern sind keine Seltenheit im Landkreis. Das daran gekoppelte Alarmierungsnetz funktioniert immer noch nicht fehlerfrei.

Von DAZ

Am Sonnabend ist im Döbelner Ortsteil Ebersbach ein Kradfahrer bei einem Unfall verletzt worden. Der 52-Jährige war beim Überholen mit einem Auto zusammengestoßen.

17.07.2018

Bisher kamen die Kriebsteiner Bauhofmitarbeiter im Keller des Gemeindeamtes unter. Der ist jedoch feucht und muss trockengelegt werden. Derzeit werden alternative Räume für den Bauhof geschaffen.

16.07.2018

Zwei Tage lang lockte ein buntes Programm ins Zschaitzer Naherholungszentrum am Burgberg. Die Vereine waren beim Dorffest gut eingebunden. Jeder hatte seine Aufgaben.

18.07.2018