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Döbeln Mittelsächsischer Arbeitsmarkt sackt leicht ab – viele Ausbildungsstellen unbesetzt
Region Döbeln Mittelsächsischer Arbeitsmarkt sackt leicht ab – viele Ausbildungsstellen unbesetzt
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16:01 29.08.2019
In Mittelsachsen ist die Arbeitslosigkeit im August leicht gestiegen. (Symbolbild) Quelle: dpa
Mittelsachsen

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit im August im Landkreis Mittelsachsen kaum spürbar angestiegen. Demnach sind 21 Personen – also lediglich 0,3 Prozent mehr – mehr arbeitslos gemeldet als noch im Juli. Das führt zudem zu einem geringfügigen Anstieg der Arbeitslosenquote, die nun bei 4,7 Prozent und damit um 0,1 Prozent höher als im Vormonat liegt. In der Region Döbeln konnte die im Juli verzeichnete, positive Entwicklung nicht fortgesetzt werden. Das teilt die Agentur für Arbeit in Freiberg mit.

Region Döbeln ist trauriger Spitzenreiter

Während die Region Döbeln im Juli als einziger der fünf Agenturbezirke einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen vermelden konnte, ist die Zahl im August um 43 Personen gewachsen. Konkret haben sich 1.978 Personen bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl jedoch um 108 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 6,1 Prozent. Damit ist die Region in Relation zum Rest des Landkreises nach wie vor trauriger Spitzenreiter. Es folgen Freiberg mit 4,9 Prozent, Hainichen mit 4,2 Prozent, Flöha mit 3,9 Prozent und Rochlitz mit 3,7 Prozent.

Gesamtquote leicht gestiegen

Der Blick auf den Landkreis insgesamt: Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,7 Prozent, konkret waren im August 7.435 Personen arbeitslos gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg um 0,3 Prozent beziehungsweise 21 Personen im Vergleich zum Vormonat. „Es ist spürbar, dass die Nachfrage an Arbeitskräften im August weiterhin stabil ist“, sagt Susan Heinze, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Freiberg, trotz der vorliegenden Entwicklung. Denn insgesamt nahmen 87 Personen mehr als noch im Juni eine Erwerbstätigkeit auf. „Auch wenn die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen ist, zeigt dies den Arbeitskräftebedarf in Mittelsachsen“, meint Heinze und erläutert die Delle im August: „Üblicherweise steigt die Zahl der jüngeren Arbeitslosen im Sommer leicht an, weil viele junge Leute ihre Ausbildung beenden, und wer nicht übernommen wird, findet oft erst nach den Betriebsferien eine neue Stelle.“

Gute Chancen auf Ausbildungsmarkt

Wer hingegen noch auf der Suche nach einer Ausbildung ist, hat nach Angaben der Agentur für Arbeit in Freiberg aktuell im gesamten Landkreis noch gute Chancen auf einen Platz – vorausgesetzt es besteht Interesse für eine Stelle in den Bereichen Metall, Maschinenbau, Lebens- und Genussmittelherstellung sowie Bau und Verkauf. Insgesamt sind vor dem üblichen Ausbildungsstart im September noch 485 Stellen unbesetzt. Dem gegenüber stehen 272 Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag, wie die Agentur für Arbeit mitteilt.

Von André Pitz

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