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Döbeln Neuheit in Hartha: Bilder aus Fahrersicht
Region Döbeln Neuheit in Hartha: Bilder aus Fahrersicht
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18:26 14.10.2018
Testen die Technik: Fahrer Sebastian Wenzel (v.l.), MSC-Vorstand Stephan Schäfer und Internet-Profi David Noelte. Quelle: Foto: Dirk Wurzel
Döbeln

Jetzt fahren die Zuschauer mit. Beim diesjährigen Stock-Car-Rennen in Hartha warten die Veranstalter mit einigen Neuheiten auf. Unter anderem gibt es Live-Bilder aus dem Auto eines Renn-Teilnehmers.

Nur echt mit Schlamm

Die Strecke ist fit. Am Sonnabend kümmerten sich Mitglieder des Motorsport-Clubs (MSC) Hartha um ihr „Motodrome“, mähten das Gras, setzten zusätzliche Leitplanken, erledigten auch einige Erdarbeiten an den Schutzwällen. Dabei kam den Motorsportlern die Trockenheit entgegen. „Das Grasmähen hat uns in diesem Jahr keine große Mühe bereite“, sagt Stephan Schäfer, Vorstandsvorsitzender des MSC. Damit der aufgewirbelte Staub die Zuschauer bei den Rennen in zwei Wochen nicht in Wolken hüllt, wässern die Vereinsleute die Strecke, wenn dies vorher nicht auf natürliche Weise geschieht. Dreck und Schlamm gehören halt zum Stock-Car.

Rennläufe im Internet

Erstmals in der Geschichte erleben die Zuschauer das 16. Stock-Car-Rennen aus der Fahrerperspektive mit. MSC-Pilot Sebastian Wenzel hat eine Kamera an Bord seines Autos, angebracht am Überrollkäfig. Per Funk überträgt diese einen Film mit 25 Bildern pro Sekunde in Echtzeit ins Internet. Auf dem Facebook-Auftritt des MSC und der Videoplattform „Youtube“ soll das dann zu sehen sein. Aber nicht nur das. Auch die Rennläufe sind per Live-Stream im Internet zu sehen. Die Motorsportler haben dazu viele Kameras an der Strecke installiert. „So können auch die Mitarbeiter am Einlass das Rennen verfolgen, die ja sonst nicht viel davon mitbekommen würden“, sagt Stephan Schäfer. Übertragen wird das Geschehen via Internet auch ins Festzelt. Wer dort zur Mahlzeit einkehrt, verpasst also nichts.

Von ITler zu ITler

Das Internet bringt David Noelte von Misaxnet an die Strecke. Vorteil: Die Zuschauer können sich in ein freies WLan einwählen. „Die Idee dazu ist entstanden, als ich den David kennenlernte. Er ist IT-ler, ich bin IT-ler. Da kam schnell der Gedanke, etwas zusammen zu machen“, sagt Stephan Schäfer. Und so gibt es die Live-Übertragung nun schon seit paar Jahren und wird in diesem Jahr kräftig ausgebaut.

Alle Klassen am Start

Neu ist in diesem Jahr, dass wieder Trabis in einer eigenen Klasse starten werden. Weiterhin starten die Fahrer in den Klassen bis 1300 Kubikzentimeter Hubraum, 1300 bis 1600 Kubikzentimeter, über 1600 Kubikzentimeter sowie in der unverbauten Klasse.

Schade: DRK nicht mehr dabei

Die Buggys werden auch wieder unterwegs sein, wobei sich deren Piloten nicht gegenseitig an die Karren fahren, sondern die Rennläufe nach Motocross-Regeln austragen. Neu ist in diesem Jahr auch der Sanitätsdienst, den erstmalig die Johanniter besorgen. „Wir danken dem Deutschen Roten Kreuz des Altkreises Döbeln für die bisherige sanitätsdienstliche Bereitschaft und bedauern, dass die Zusammenarbeit durch die übergeordnete Leitung nicht mehr zustande kommt“, sagen die Motorsportler dazu.

Von Dirk Wurzel

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