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Döbeln Ostrau: 20 Euro mehr für Krippenplatz
Region Döbeln Ostrau: 20 Euro mehr für Krippenplatz
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13:48 26.10.2018
Für einen Krippenplatz in der Kita Ostrau werden künftig 199 Euro pro Monat fällig. Quelle: Archiv
Ostrau

Die Gemeinde Ostrau erhebt ab Januar höhere Elternbeiträge für die Krippenplätze in den Einrichtungen in Ostrau und Kiebitz. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Demnach zahlen Eltern dann statt bisher 179 Euro pro Monat 199 Euro. Die Kosten für Kindergarten und Hort bleiben gleich.

Zudem werden die Mehrbetreuungskosten erhöht. Bleiben Kinder innerhalb der Öffnungszeit der Einrichtung länger als vertraglich geregelt, kostet es künftig in der Krippe 5,26 Euro pro angefangener Stunde (alt: 4,72 Euro), im Kindergarten 2,55 Euro (2,18 Euro) und im Hort 2,07 Euro (1,91 Euro). Außerhalb der Öffnungszeiten fallen künftig pro angefangener halber Stunde 14 statt bisher 12 Euro an.

Gesetzliche Zwänge machen Erhöhung erforderlich

Mit dem neuen Elternbeitrag hievt sich die Gemeinde Ostrau knapp in die gesetzliche Vorgabe zurück, dass der Krippenbeitrag zwischen 20 und 23 Prozent der Kosten eines Platzes betragen muss. Durch die Erhöhung tragen die Eltern im kommenden Jahr 20,2 Prozent. Im Kindergarten sind es 20,7, im Hort 21,3 Prozent.

Bürgermeister Dirk Schilling begründete die Erhöhung durch den gesetzlichen Zwang im Freistaat mit deutlich gestiegenen Personal- und Sachkosten. Allein für Personal mussten 2017 1,182 Millionen Euro aufgewendet werden – rund 100 000 Euro mehr als im Vorjahr. Dabei hat die Verwaltung bei der Berechnung die Kosten für die Erneuerung des Außengeländes der Kita Kiebitz und des Gartenhauses im Hort mit zusammen 16 600 Euro nicht mit einbezogen.

Notbetreuung vom 2. bis 4. Januar

Zugleich solle es künftig eine Notbetreuung geben, wenn mehr als ein Brückentag anfällt, was vom 2. bis 4. Januar 2019 das nächste Mal der Fall ist. Die Eltern seien in dieser Woche bereits angeschrieben worden, um den Bedarf zu ermitteln, sagte Kita-Leiterin Petra Hüttner.

Von Sebastian Fink

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