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Döbeln Saisonstart im Leisniger Freibad verschoben
Region Döbeln Saisonstart im Leisniger Freibad verschoben
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13:02 02.05.2019
Der Saisonstart im Leisniger Freibad wird verschoben. Quelle: (Archiv) Sven Bartsch
Leisnig

Polarluft soll am Wochenende die Leute in der Region Döbeln frieren lassen. Logisch, das solch eine Wetterlage für die Eröffnung der Freibadsaison ziemlich ungünstig ist. „Wir verschieben daher den Saisonstart um eine Woche. Wenn dann auch wieder zu kaltes Wetter angesagt ist, wird es eben noch mal verschoben“, sagt Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Für ihn steht fest: Wenn das Bad in die Saison 2019 startet, soll das bei schönem Wetter geschehen.

Planschbecken für Babys wird warm

In dieser Saison werden die Babys nicht mehr in einem „Gebirgsbach“ planschen müssen. Das Wasser in dem Becken ist recht kalt, weil es wegen der Hygiene immer frisch sein muss. Darum hat die Badinitiative Geld aus ihren Spendeneinnahmen in die Hand genommen und eine Anlage spendiert, die das Wasser im Babyplanschbecken erwärmt. „Dazu wird eine kleine Hütte gebaut, wo die Anlage drinsteht“, sagt Bürgermeister Goth.

Vieles erledigen die Badförderer in Eigenleistung. So auch laut Tobias Goth auch den Aufbau des Sonnensegels für die Matschkuhle. Derzeit betonieren die Mitglieder der Initiative die Fundamente für diesen Schattenspender.

Stadt sucht dritten Rettungsschwimmer

Angekündigt hatte die Badinitiative diese Investitionen bereits im Spätsommer vergangenen Jahres, als das Freibad auf eine Rekord-Saison zurückblickte. Mehr als 26.000 Besucher kamen zum Schwimmen, Planschen und Sonnen in die städtische Anlage an der Chemnitzer Straße. Dass diese überhaupt wieder eröffnen konnte, ist ebenfalls der Badinitiative zu verdanken. Auf jedem Fest war diese präsent, verkaufte Speisen und Getränke für das Freibad. Dadurch und mit zusätzlichen Spenden kamen 50.000 Euro zusammen, die die Initiative der Stadt geben konnte. Die nahm das Geld für den Eigenanteil der Förderung, ohne die eine Sanierung des Freibades nicht möglich gewesen wäre.

Schwer hat es die Stadt derzeit, geeignetes Personal zu finden. So sucht sie einen dritten Rettungsschwimmer, der die anderen beiden entlastet. Bewerber sollten mindestens 18 Jahre alt sein, ein gültiges Rettungsschwimmer-Abzeichnen mindestens in der Stufe Silber haben und in Erster Hilfe geschult sein. Kommunikationsfähigkeit, sicheres Auftreten und einen freundlichen Umgang wünscht sich die Stadt ebenfalls.

Von Dirk Wurzel

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