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Döbeln Schulbus geht bei Gleisberg in Flammen auf
Region Döbeln Schulbus geht bei Gleisberg in Flammen auf
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18:39 18.01.2018
Busbrand in Gleisberg. Quelle: Sven Bartsch
Gleisberg

Punkt 14 Uhr ertönte am Donnerstagnachmittag die Sirene in Gleisberg. Ein Schulbus stand in Flammen. Das Fahrzeug vom Typ Neoplan brannte komplett aus. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, wie Michael Tanne, Geschäftsführer von Regiobus Mittelsachsen, auf Anfrage der DAZ erklärte.

Schulbus brennt komplett aus, keine Verletzten

Der Regiobus der Linie 750 war von Nossen über Gleisberg in Richtung Roßwein und Döbeln unterwegs. Auf der Hauptstraße in Gleisberg begann es gegen 14 Uhr aus dem Motorraum des Busses zu qualmen. Der Fahrer stoppte in Höhe des Abzweiges zur Siedlungsstraße, brachte die acht Fahrgäste – alles Schulkinder – und sich selbst in Sicherheit und verständigte die Feuerwehr. Kurz vor 14 Uhr ging der Notruf ein.

Die Wehren aus Gleisberg, Niederstriegis und Roßwein rückten an. Innerhalb von zehn Minuten nach Eingang des Notrufes waren die Gleisberger als erste vor Ort. „Wir haben aber leider kein Wasser auf dem Fahrzeug, deshalb mussten wir die Löschwasserversorgung erst über eine lange Wegstrecke aufbauen“, kritisiert Wehrleiter Udo Hoffmann den Umstand, das die Gleisberger Wehr immer noch kein neues Fahrzeug hat. „Das ist jetzt schon der zweite Einsatz, bei dem es uns so ergeht.“ Insgesamt 27 Einsatzkräfte nahmen sich schließlich des Brandes an, fünf Fahrzeuge waren im Einsatz.

Gelöscht wurde das Feuer mit Schaum. „Schon als wir eingetroffen sind, war nicht mehr viel zu retten“, sagt Hoffmann. Die Kameraden, die mit Atemschutzmasken zu Werke gingen und sich durch enorme Rauchschwaden zu kämpfen hatten, löschten etwa zehn Minuten.

Der Bus brannte aber schon vorher vollständig aus. Totalschaden, so Tanne. Laut Polizeiangaben wird der Sachschaden auf etwa 200 000 Euro geschätzt.

„Wir haben sofort einen kleinen Bus losgeschickt, um die betroffenen Schüler zu ihren Zielorten zu bringen. Auch ein großer Ersatzbus ist organisiert, damit der Linienbetrieb zwischen Freiberg und Döbeln regulär weiter laufen kann“, erklärte Regiobus-Chef Tanne.

Zu der Brandursache konnte der Geschäftsführer noch keine genauen Angaben machen. „Entstanden ist das Feuer vermutlich im Motorraum. Wahrscheinlich war ein technischer Defekt der Auslöser. Wir haben zwar Feuerlöscher an Bord. Doch bei einer solchen Brandentwicklung ist damit kaum etwas auszurichten“, sagte Tanne.

Bei dem Bus handelte es sich um einen zwölf Meter langen Niederflurbus vom Typ Neoplan. Das Bergungsunternehmen Hübler schleppte das Busskelett auf den Döbelner Betriebshof von Regiobus. Dort müssen nun Spezialisten an den Überresten versuchen, die genaue Brandursache zu ermitteln.

Drei Feuerwehren waren vor Ort, um den Bus zu löschen. Quelle: Sven Bartsch

Von daz

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