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Döbeln Spielplatz Otzdorf: Noch nicht betreten!
Region Döbeln Spielplatz Otzdorf: Noch nicht betreten!
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07:03 26.04.2019
Die Spielgeräte sind nun fertig aufgebaut, die Erdlöcher inzwischen mit Kies verfüllt. Was noch wachsen muss, ist der frisch eingesäte Rasen. Quelle: Sven Bartsch Fotograf
Otzdorf

Er lockt, der nagelneue Spielplatz in Otzdorf, direkt neben der Kirche an der Straße zum Lindicht. Blauer Himmel und Sonnenschein lassen die frisch in den Boden eingelassenen Spielgeräte aus hellem Holz besonders attraktiv erscheinen. Doch noch müssen sich die Otzdorfer Kinder – und Eltern – ein wenig gedulden. Darum bittet Matthias Lange, stellvertretender Bauamtsleiter in Roßwein. Denn erstens soll der eingesäte Rasen auf dem Spielplatz eine Chance haben aufzugehen. Und zweitens fehlt noch der Sicherheitszaun an der Seite, die zum Bach führt. Erst, wenn der gesetzt ist, wird der Spielplatz offiziell eröffnet und kann genutzt werden.

Feuerwehr gießt den Rasen

Die Löcher für die Zaunpfähle sind bereits angelegt. Innerhalb der nächsten zwei Wochen, so schätzt Bauhofchefin Monika Weigel, werden ihre Mitarbeiter den Zaun setzen. Momentan gibt es viele andere Aufgaben und wegen Ostern und dem 1. Mai verkürzte Arbeitswochen. Da der Rasen ja aber sowieso erst aufgehen soll, bleibt für den Zaunbau noch ein wenig Zeit. Zur Straße hin ist der Spielplatz deswegen auch noch komplett abgesperrt. Zugang sollten sich nur die Niederstriegiser Feuerwehrleute verschaffen, die die Grassaat dankenswerter Weise immer mal gießt.

Ein Jahr Verzug

Neben einer Riesen-Wippe gibt es jetzt neben der Otzdorfer Kirche auch ein Kletterelement, an dem mit kleinen Seilaufzügen Kies transportiert werden kann, eine Schaukel und eine lange Seilbahn. Lange genug hat es gedauert. Der Otzdorfer Spielplatz sollte schon im Sommer vergangenen Jahres genutzt werden können, dann im Herbst. Weil die geplanten Kosten mit rund 30.000 Euro zu niedrig angesetzt waren, musste die erste Ausschreibung aufgehoben werden. Fast 60.000 Euro hat das Projekt nun letztlich gekostet. Finanziert wurde der Spielplatz mit 70 Prozent Fördermitteln aus dem Leader-Programm des Klosterbezirkes Altzella. Dank der an die Kommunen gezahlten Extrazuweisung konnte die Stadt die erforderlichen zusätzlichen Eigenmittel auftreiben und einen neuen Förderantrag stellen. Umplanungen und die Wetterbedingungen sorgten für weitere Verzögerungen.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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