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Döbeln Stadtwäldchen Hartha: Wandern oder Trimmen?
Region Döbeln Stadtwäldchen Hartha: Wandern oder Trimmen?
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19:02 15.05.2019
Abgesperrt: Seit langem zieren Absperrbänder das Stadtwäldchen. Nun wird über die Zukunft beraten. Quelle: (Archiv) Lisa Schliep
Hartha

Werden Harthaer künftig nur durch das Stadtwäldchen wandern können oder wird der Trimm-Dich-Pfad wieder aufgebaut? Diese Frage beschäftigte am Dienstag den Technischen Ausschuss.

Erst kam Sturmtief Herwart im Oktober 2017 und im Februar 2018 folgte Friederike. Absperrbänder hingen lange Zeit an den Zugängen des Waldes. Die Stürme sorgten für Verwüstung, sodass das Betreten des kleinen Waldes zur Gefahr wurde und der Trimm-Dich-Pfad, der 2015 von „Jugend aktiv Harthe“ aufgebaut wurde, war unbenutzbar. Nun beriet der Technische Ausschuss der Stadt über die Zukunft des Naherholungsortes.

In der Sitzung am Dienstagabend wurde ein Luftbild gezeigt und diskutiert. Die Schäden, die auf dem Foto zu sehen waren, seien enorm. Bisher gäbe es laut Bauamtsleiter Ronald Fischer keinen Beschluss, aber es werde zwischen zwei Optionen entschieden. Entweder werden in Zukunft nur Wanderwege durch das Stadtwäldchen führen oder es werden wie vor den Stürmen Bänke aufgestellt und der Trimm-Dich-Pfad saniert.

Diskussionen rund um das Stadtwäldchen gehen weiter

Noch zur Osterzeit hoffte Ronny Walter, dass der kleine Wald bald wieder zugänglich ist. „Wir wollen den Trimm-Dich-Pfad wieder aufbauen“, lauteten die Pläne des „Jugend aktiv Harthe“-Vorstandes.

Diese Pläne könnten allerdings bald passé sein. „Wenn wir Bänke aufstellen und den Pfad erneuern, sind wir auch für die Sicherheit verantwortlich“, erläuterte Fischer. Daher wird der Technische Ausschuss in der nächsten Sitzung weiter darüber beraten, was mehr Sinn mache. Sobald nur Wanderwege durch den Harthaer Wald führen, müssten Spaziergänger und Wanderer selbst entscheiden, ob das Betreten gefährlich ist. „Noch haben wir nichts beschlossen“, sagte der Bauamtsleiter.

Von Nicole Grziwa

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