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Döbeln Startschuss in der Weststadt: Arbeiten am neuen Döbelner Polizeirevier beginnen
Region Döbeln Startschuss in der Weststadt: Arbeiten am neuen Döbelner Polizeirevier beginnen
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14:08 11.07.2019
Am künftigen neuen Döbelner Polizeirevier in der Weststadt hat die Bauvorbereitung begonnen. Quelle: Thomas Sparrer
Döbeln

Am neuen Döbelner Polizeirevier in der Döbelner Weststadt haben die vorbereitenden Bauarbeiten begonnen. Die Firma L&B baut auf dem Areal zwischen Leisniger Straße und Grimmaer Straße die Zäune ab, mit denen einst der Autozulieferer Autoliv seine Flächen abgegrenzt hat.

„Zäune, Tore, Zaunsäulen werden demontiert und das Gelände begradigt“, bestätigt Tobias Lorenz, Pressesprecher des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), das beim Neubau des Döbelner Polizeireviers als Bauherr auftritt.

Arbeiten liegen im Plan

Damit liegen die Bauarbeiten im Plan, denn der Start war für die Sommermonate angekündigt. In den nächsten Wochen soll es einen offiziellen feierlichen Baustart geben. Auch die Adresse des neuen Dienstsitzes für im Moment mehr als 80 Mitarbeiter und Polizisten steht schon fest: Eichbergstraße 14.

Vor dem Baustart gab es noch einige Umplanungen. Die waren kurzfristig notwendig, weil die Landesregierung Wort gehalten hat und die Stellen in den Polizeirevieren auch in der Fläche aufgestockt werden. Das bedeutet, dass im Polizeirevier Döbeln zusätzliche Polizisten eingestellt werden können. Die brauchen natürlich auch Platz. „Die Belegungsplanung im neuen Polizeirevier wird gerade noch angepasst. An der Kubatur des Gebäudes ändert sich aber nichts mehr“, so der Pressesprecher.

Platz reicht nicht für Autobahnpolizei

Im Gegenzug heißt das aber auch, dass die Autobahnpolizei nicht wie geplant mit im Neubau an der Eichbergstraße einziehen wird. Dafür reicht der Platz nämlich nach der personellen Aufstockung nicht mehr. Die Autobahnpolizisten bleiben zunächst an ihrem jetzigen Standort am Döbelner Finanzamt an der Burgstraße. Die 13 Polizisten vom ehemaligen Autobahnpolizeirevier Deutschenbora waren bereits im September 2018 in die neuen Räume in Döbeln umgezogen. Rund 280.000 Euro investierte der Freistaat in das Übergangsquartier der Autobahnpolizei in Döbeln. „Über die endgültige Unterbringung des Autobahnpolizeireviers Döbeln können wir derzeit noch keine Aussagen machen. Da ist Gegenstand einiger struktureller Überlegungen in unserem Haus“, sagt der Pressesprecher des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements.

8,5 Millionen Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für das Bauprojekt des neuen Polizeireviers an der Eichbergstraße 14 betragen 8,5 Millionen Euro. Diese werden komplett vom Freistaat Sachsen getragen. Im Frühjahr 2021 ist mit der Fertigstellung des Neubaus auf der etwa 2.900 Quadratmeter großen Fläche des ehemaligen DBM-Geländes zwischen Grimmaischer Straße und Leisniger Straße zu rechnen. Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Neubau mit einem Flachdach und einer Grundfläche von etwa 45 mal zwölf Metern, der parallel zur Leisniger Straße stehen wird. Dahinter wird mit einem gewissen Abstand noch ein Garagenkomplex für die Einsatzfahrzeuge gebaut. Im Erdgeschoss des Reviergebäudes soll es die Wache mit einem behindertengerechtem Zugang geben. Die Büros und Räume für bis zu 90 Beamte sollen in den Etagen darüber Platz finden.

Grund für den Neubau ist, dass sich das bisherige Döbelner Revier an der Burgstraße schon zweimal als nicht hochwassersicher herausgestellt hat.

Von Thomas Sparrer

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