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Döbeln Sterbende zu Hause begleiten – ab jetzt auch in und um Leisnig
Region Döbeln Sterbende zu Hause begleiten – ab jetzt auch in und um Leisnig
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15:01 26.04.2019
Scheinbar nicht mehr als nette Gespräche und dennoch für Sterbende und deren Angehörige eine Entlastung – der ambulante Hospizdienst von Lebenszeit in und um Leisnig. Quelle: Lebenszeit gGmbH
Leisnig

Über den Verein Lebenszeit in Zusammenarbeit mit dem Hospiz Lebenszeit gGmbH wird jetzt auch ein ambulanter Hospizdienst angeboten, der „Ambulante Hospizdienst Lebenszeit“. Dies teilt Diana Fischer mit. Grundgedanke dabei sei, dass ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit die letzten Schritte seines Lebens in Begleitung zu Hause gehen kann. Für die finanzierenden Krankenkassen gelte dabei der Leitsatz: Ambulant vor stationär.

Viele möchten lieber zu Hause sterben

„Viele Betroffene wollen gern zu Hause bleiben. Und so ist es auch gedacht“, so Diana Fischer weiter. Der ambulante Hospizdienst wird zusätzlich zur ärztlichen Versorgung sowie zur Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) angeboten. „Manchmal ist es notwendig, die Angehörigen der Betroffenen zu entlasten, damit beispielsweise jemand zu Hause bleiben kann während der Einkäufe oder anderer Besorgungen“, so Diana Fischer

Die in Leisnig bisher ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizbegleiter können sowohl in der Hospizeinrichtung am Hasenberg als auch im ambulanten Hospizdienst arbeiten.

30 Begleiter ausgebildet, 20 in aktuellem Kurs

Knapp 30 Personen haben diese Befähigung bisher erworben. Während Heike Andrä den stationären Hospizdienst des Vereins für Hospiz- und Palliativarbeit Lebenszeit koordiniert, leitet sie derzeit einen weiteren Kurs, in welchem erneut etwa 20 Personen die Befähigung zum Hospizbegleiter erwerben.

Der Verein kooperiert mit dem ambulanten Hospizdienst der Diakonie in Geringswalde. Betreut wird die Region um Leisnig. Ein Kooperationsvertrag existiert zudem mit dem Leisniger Pflegeheim „Am Sonnenblick“, beim Helios-Krankenhaus ist die Kooperation angefragt, für Patienten, die von dort nicht mehr nach Hause verlegt werden können.

Pflegende Kräfte werden unterstützt

Sie sollen dort in ihren Sterbephase nicht allein sein, benötigen jedoch einen anderen Zeitrahmen beziehungsweise Zuwendung, damit sie nicht allein sterben müssen. Ob im Krankenhaus, Pflegeheim oder zu Hause – der ambulante Hospizdienst unterstützt in allen Fällen die pflegenden Kräfte.

Die Koordination der Einsätze sowohl vom ambulanten als auch vom stationären Hospizdienst erfolgt über den Ambulanten Hospizdienst Lebenszeit, der sieben Tage die Woche und täglich 24 Stunden erreichbar ist. Auch das liegt in den Händen von Heike Andrä.

Wer Hilfe in Anspruch nehmen beziehungsweise sich dazu informieren möchte, meldet sich unter der Leisniger Telefonnummer 034321/ 688255. Sollte niemand abnehmen, kann dort auf den Anrufbeantworter gesprochen werden, der zeitnah abgehört wird. Per E-Mail funktioniert das auch an info@lebenszeit-ev.de. Für den ambulanten Hospizdienstes wird perspektivisch eine eigene Koordinatorin gesucht.

Von Steffi Robak

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