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Döbeln Straße frei in Kiebitz
Region Döbeln Straße frei in Kiebitz
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17:03 29.04.2019
Bürgermeister Dirk Schilling (l.) und Landrat Matthias Damm zerschnitten das Band, während die anderen Gäste vor Freude kurz die Schirme lüfteten. Quelle: Sebastian Fink
Kiebitz

Den feierfreudigen Kiebitzern sei Dank – sie hatten bereits das Festzelt für die Feierlichkeiten in den Mai am Dienstagabend aufgestellt und boten damit der kleinen Delegation, die am Montagmittag zur Straßenfreigabe der Kreisstraße gekommen waren, ein trockenes Plätzchen.

Punkt 13 Uhr hatte der Regen kurz nachgelassen und erlaubte es Landrat Matthias Damm und Bürgermeister Dirk Schilling (beide CDU) das symbolische Band zu zerschneiden. Gleich darauf zogen sie mit den Gästen vom Landratsamt, dem Planungsbüro Udo Beyer und der Baufirma Reif ins Zelt um.

50 Jahre für alle Kreisstraßen

„Den Regen brauchen wir“, sagte Damm und lobte zugleich die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde, AZV und Mitnetz, die am Bau des 700 Meter langen Stücks Kreisstraße beteiligt waren. Rund 1,84 Millionen Euro sind in 19 Monaten verbaut worden.

Beim Gedanken an das Fördergeld, das vom Freistaat in das Projekt geschossen wurde, ließ Damm allerdings auch kritische Worte folgen. „Wir haben 700 Kilometer Kreisstraße. Wenn die Mittelzuweisung so bleibt, brauchen wir 50 Jahre, um alle zu sanieren. Selbst bei einer Verdopplung der Mittel dauert es 20 Jahre“, sagte Damm, der auch die aktuelle Vergabepraxis missbilligt.

Zweite Straße in sieben Jahren

Dirk Schilling verdeutlichte das Problem an seiner eigenen Erfahrung: „Als ich 2012 meine erste Amtszeit antrat, durfte ich die Kreisstraße über Clanzschwitz und Pulsitz freigeben. Jetzt zur zweiten Amtszeit ist es die zweite Kreisstraße. Es geht zu langsam voran“, sagte er.

Von Sebastian Fink

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