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Döbeln Straße zur Wunderburg hängt weiter in der Warteschleife
Region Döbeln Straße zur Wunderburg hängt weiter in der Warteschleife
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08:06 28.06.2019
In einer Sackgasse befindet sich die Stadt Roßwein mit ihrem Sorgen-Projekt Straße zur Wunderburg. Die Ausschreibung hat kein wirtschaftliches Angebot für die Sanierung von Stützmauer und Straße gebracht. Quelle: Sven Bartsch
Rosswein

Die Straße zur Wunderburg in Roßwein ist mit ihrer abrutschenden Stützmauer seit 25 Jahren ein Sorgenkind der Stadt Roßwein. Und sie wird es nun doch noch länger als geplant bleiben. In diesem Jahr hatte die Stützmauer saniert und die Straße grundhaft ausgebaut werden sollen. Über das Förderprogramm für kommunalen Straßen- und Brückenbau des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr waren Mittel zugesagt, der Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingestellt. Doch aus der Maßnahme wird nun erst einmal nichts. Die Stadt hat die Ausschreibung zunächst aufheben müssen. Wie zuletzt beim Spielplatzprojekt in Otzdorf hatten die abgegebenen Angebote die zur Verfügung stehenden Mittel weit überschritten.

Ausschreibungsstart im Optimalfall Anfang des Jahres

Mit 250.000 Euro war die Maßnahme, die zu 90 (Stützmauer) und 70 Prozent (Straße) gefördert wird, veranschlagt worden. Um rund 90.000 Euro übersteigt das preiswerteste Angebot diese Summe, das sind fast 40 Prozent. Der Stadt bleibt nun nichts anderes übrig, als einen neuen Anlauf zu nehmen. „Wir müssen zunächst versuchen, den Geltungszeitraum des Förderzeitraumes zu verlängern“, sagt Bauamtsleiter Dirk Mehler. „Und in diesem Zusammenhang wollen wir eventuell eine Nachförderung erwirken.“ Das heißt: Weder im Sommer, noch im Herbst, wie ursprünglich geplant, sondern am liebsten im nächsten Jahr soll die Maßnahme dann endlich über die Bühne gehen können.

Im besten Fall kann die Stadt Anfang des Jahres die nächste Ausschreibung starten, wenn die Baufirmen noch nicht wie jetzt mit Aufträgen zu sind. Nur drei Firmen hatten auf die erste Ausschreibung der Stadt vor wenigen Wochen ein Angebot abgegeben.

Sanierung auf 30 Metern Länge

Im oberen Drittel der Straße zur Wunderburg soll die Stützmauer auf etwa 30 Metern Länge saniert werden. Sie ist bereits eingebrochen und nur notdürftig gesichert mit drei großen Bauzäunen. Das Bauwerk rutscht immer weiter ab, der Erddruck wird immer größer. Ende vergangenen Jahres beschlossen die Stadträte die Einstellung des Eigenanteils für die Maßnahme in Höhe von knapp 47.000 Euro. Man war froh, das jahrzehntelang schwelende Problem der maroden Stützmauer nun endlich lösen zu können. Außerdem soll in diesem Zusammenhang die Straße zur Wunderburg grundhaft ausgebaut werden und eine neue Straßenentwässerung bekommen. Die Mitglieder der Gartenanlage zur Wunderburg, die sich am Ende der Straße befindet, haben nun noch einmal Aufschub bekommen, was die Einschränkung ihrer Zufahrt betrifft. Die direkten Anwohner werden kein Zufahrtsproblem bekommen, da sie ihre Häuser jeweils von der anderen Seite bewirtschaften.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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