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Döbeln Autos kontra Schulweg: Wo gehts lang bei der Sanierung vom Leisniger Lindenplatz?
Region Döbeln Autos kontra Schulweg: Wo gehts lang bei der Sanierung vom Leisniger Lindenplatz?
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07:04 12.09.2019
Der nördliche Fahrbahnstrang vom Leisniger Lindenplatz wird als erstes saniert. Doch zunächst kommt eine Zisterne. Quelle: Steffi Robak
Leisnig

Ein bisschen Linde ist noch da am Leisniger Lindenplatz, oder auch schon wieder, denn die Baumstümpfe der zuletzt entlang der Straße gefällten Bäume treiben schon wieder aus. Im Oktober beginnen die ersten Baumaßnahmen als Vorboten der bevorstehenden Sanierung.

Eine Zisterne wird im östlichen, also unteren Teil des Platzes, ins Erdreich eingegraben. Als erste Maßnahme dafür wurden Bordsteine entnommen. Wie Leisnigs Bau- und Ordnungsamtsamtsleiter Thomas Schröder erläutert, werden diese anderer Stelle in Leisnig wieder verbaut, und zwar an der Colditzer Straße. Dort wird gerade der Gehweg bis hin zur Eulenbergstraße neu gebaut.

Zisterne für die grüne Mitte

Am Lindenplatz hingegen wird in der grünen Mitte, im hinteren Teil des Platzes bald die Baugrube für die Zisterne ausgehoben. Im Oktober soll auch noch die Bodenplatte dafür gesetzt werden.

Das in dieser Zisterne gesammelte Wasser solle vorrangig Regenwasser auffangen, mit dem die Bauhofmitarbeiter in sehr trockenen Zeiten das Grün der Stadt bewässern können. Anschließend wird der nördliche Fahrbahnstrang des Platzes als erstes saniert.

Über diesen gelangen vorrangig die Anlieger zu ihren Grundstücken.„Die Anwohner werden noch gesondert darüber informiert, was mit den Bauarbeiten auf sie zu kommt“, so Schröder weiter. Dies werde in Abstimmung mit der beauftragten Baufirma erfolgen. Mit dem Straßenbau hat die Stadt die Firma Straßenbau Andrä beauftragt.

Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten, insbesondere, wenn diese auf die andere Seite der Straße und damit vor die Schule wechseln, wird es noch einmal interessant. Dann müssen sich nämlich auch die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultür zu bringen pflegen, auf die dortige Baustelle einrichten. Bei der Stadtverwaltung sei das schon mit ins Kalkül gezogen worden, dass es dann wegen dieser Situation vor dem Schulkomplex auch eine besondere Verkehrslösung geben muss. Schröder dazu: „Eine abschließende Entscheidung existiert dazu zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht. Bis zum Frühjahr muss eine Lösung gefunden werden.“

Straße zwischen den Schulen freigeben

Es gibt zum einen die Überlegung, den dann schon fertig gestellten nördlichen Fahrbahnstrang dafür freizugeben, damit die Schule angefahren werden kann. Eine weitere Möglichkeit ergebe sich jedoch, wenn das kurze Stück Straße zwischen der Grundschule und der Oberschule vorübergehend für Autos frei gegeben würde, der Verkehr also darüber zur Chemnitzer Straße hin abfließen könnte.

„Allerdings ist das auch nicht ganz unproblematisch, denn dann würde ein Teil der aus diesem Teil der Stadt zu Fuß zur Schule kommenden Kinder beider Schulen an dieser engen Stelle mit dem Autoverkehr der Eltern in Konflikt geraten.“

Ohne einen großen Teil an gegenseitiger Rücksichtnahme werde es keinesfalls gehen, sagt Schröder. „Wenn wir eine Baustelle in der Nähe der Schulen haben, wird sich höchstwahrscheinlich nicht alles baulich regeln lassen. Da sind auch die Verkehrsteilnehmer zum großen Teil mit in der Verantwortung, damit nichts passiert.“

Von Steffi Robak

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