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Döbeln Stützmauer zur Wunderburg soll saniert werden
Region Döbeln Stützmauer zur Wunderburg soll saniert werden
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09:00 14.11.2018
Die Stützmauer an der Straße zur Wunderburg ist das Sorgenkind der Stadt Roßwein. Jetzt hat man eine Lösung für den ersten Schritt der Sanierung gefunden. Quelle: Foto: ME
Rosswein

Seit 25 Jahren ist die Stützmauer an der Straße zur Wunderburg ein Sorgenkind der Stadt Roßwein. Jetzt hat die Kommune endlich eine Möglichkeit gefunden, eine dringend erforderliche Böschungssanierung zu finanzieren. Das ist auch gut so, denn mittlerweile ist der Zustand der Stützmauer stellenweise so schlecht, dass das bereits deutlich sichtbare Auswirkungen auf die kleine Straße hat. Diese ist generell in einem schlechten Gesamtzustand, immer wieder geflickt, stellenweise abgesagt und mit Rissen übersät.

Schon in den 90er Jahren hat man eine Kostenschätzung für eine mögliche Sanierung der Mauer vorgenommen. Weitergekommen ist die Stadt seither nicht. Das liegt an dem Förderprogramm für kommunalen Straßen- und Brückenbau des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, das bisher eine Klausel zu Straßenausbaubeiträgen beinhaltete, die es für Kommunen nicht attraktiv machte. Die Klausel ist jetzt weggefallen und die Stadt hat für 2019 einen Förderantrag gestellt. Mit rund 249 000 Euro ist die Gesamtmaßnahme veranschlagt, wobei 139 000 Euro auf die Sanierung der Stützmauer entfallen und zu 90 Prozent gefördert werden, und 110 000 Euro auf den grundhaften Straßenausbau mit funktionierender Entwässerung auf 130 Metern (Förderung 70 Prozent). Der nämlich soll im Zuge der Böschungssanierung gleich mit erledigt werden, weil nur dadurch eine dauerhafte weitere Nutzung der Straße gewährleistet werden kann. Die OFM Abwasserentsorgung GmbH würde einen Abwasserkanal verlegen.

Was die Stützmauer angeht, wird diese auf etwa 30 Metern saniert. Und zwar im oberen Bereich, dort, wo sie bereits eingebrochen ist. Die Einbruchstelle ist notdürftig gesichert, drei große Bauzäune stehen seit geraumer Zeit an der Grenze zwischen Straße und Privatgrundstück. „Die Grundstückseigentümer sind verstärkt auf uns zugekommen und haben auf die verschlechterte Situation hingewiesen“, sagt Bauamtsleiterin Petra Steurer, die froh ist, dass das jahrzehntelang schwelende Problem nun zumindest im ersten Ansatz gelöst werden kann. Allerdings ist die Stützmauer lang. Was passiert, wenn sich im Zuge der Straßensanierung weitere akute Problemstellen herausstellen, kann die Bauamtsleiterin noch nicht sagen. Im Stadtrat, der über die Einstellung des Eigenanteils in Höhe von 46 809,76 Euro im Haushalt 2019 positiv befand, wies Erwin Weist (Die Linke) darauf hin, dass in diesem Zusammenhang noch sehr hohe Kosten auf die Stadt zukommen können.

Zunächst muss die Stadt auf die Bewilligung der Fördermittel warten. Vor dem Sommer 2019, vermutete Petra Steurer, werden die Bauarbeiten wohl nicht beginnen können. Wird die Straße gebaut, gibt das für die direkten Anwohner kein Zugangsproblem, weil diese ihre Häuser jeweils von der anderen Seite bewirtschaften. Was die Zufahrt zur Gartenanlage am Ende der Sackgasse angeht, müsse man sich etwas einfallen lassen.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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