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Döbeln Update: Züge nach Grimma und Chemnitz rollen wieder
Region Döbeln Update: Züge nach Grimma und Chemnitz rollen wieder
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16:03 11.03.2019
In Grimma war für Züge aus Richtung Leipzig Endstation. Bis Großbothen fuhren Busse, von dort ging es mit dem Zug weiter nach Leisnig und Döbeln. Quelle: Frank Schmidt (Archiv)
Region Döbeln

Die Folgen von Sturmtief Eberhard waren auch am Tag danach noch zu spüren – besonders für Bahnreisende zwischen Döbeln, Leipzig und Chemnitz. Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) war mit ihren Linien RB 110, 45 und 30 besonders betroffen.

Wer am Montagmorgen mit der RB 110 von Leipzig nach Döbeln fahren wollte, wurde enttäuscht. Bis 8.06 Uhr ab Leipzig Hauptbahnhof fielen alle Züge aus. „Es gab auf der Strecke zwei Sperrungen. Zwischen Borsdorf und Beucha ist inzwischen behoben. Zwischen Grimma und Großbothen besteht die Sperrung nach wie vor. Hier werden Notbusse eingesetzt“, sagte MRB-Sprecher Thomas Kleinrensing am Vormittag der DAZ.

Busse zwischen Großbothen und Grimma

Am Nachmittag wurde auch diese Sperrung aufgehoben. Ab 15 Uhr fuhren die Züge wieder planmäßig. Zuvor befuhren Busse den gesperrten Abschnitt. Ab Großbothen in Richtung Döbeln und umgekehrt verkehrte der Zug wie gewohnt.

Probleme gab es auch auf der Strecke der RB 45 von Chemnitz nach Elsterwerda über Waldheim, Döbeln, Zschaitz und Ostrau. Zwischen Waldheim und Mittweida war diese wegen eines Baums im Gleis gesperrt.

Ab 12 Uhr lief laut MRB der Zugverkehr wieder an. Bis dahin wurden auch hier auf dem gesperrten Abschnitt Busse eingesetzt. Am Nachmittag herrschte gegen 16 Uhr noch immer eine Verspätung von rund zehn Minuten. Bis zum Abend soll auch hier wieder im Takt gefahren werden.

Freiberger ganz auf Busse angewiesen

Erreicht hatte diesen am Nachmittag bereits wieder die RB 30 von Chemnitz nach Dresden: Zwischen Freiberg und Dresden fuhren bis in den frühen Nachmittag Busse. Zwischenzeitlich hatte die MRB so viele Busse im Einsatz, dass der Schienenersatzverkehr nicht mehr gewährleistet werden konnte, da auch andere Strecken betroffen waren. Inzwischen hat sich die Lage entspannt.

Von Sebastian Fink

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