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Döbeln Telefonbetrüger treiben ihr Unwesen – Leisniger fällt auf Trick nicht herein
Region Döbeln

Telefonbetrüger treiben ihr Unwesen – Leisniger fällt auf Trick nicht herein

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13:20 21.10.2020
Die Polizei in Mittelsachsen hatte wieder mit etlichen Fällen des Telefonbetruges zu tun. Quelle: Manuel Niemann
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Leisnig/Mittelsachsen

Die Polizei erhielt am Dienstag mehrere Hinweise zu Telefonbetrügern, die versucht hatten, an Geld von überwiegend Senioren zu gelangen. Die meisten Angerufenen ließen sich trotz verschiedener Maschen nicht über das Ohr hauen, wie Doreen Göhler von der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz informiert. In einem Fall hatten die Betrüger jedoch Erfolg. Die Polizei warnt vor derartigen Betrugsmaschen!

Leisniger passt auf

Zwei Bewohner von Leisnig und Augustusburg hatten Anrufe erhalten, bei denen sie zu einem Gewinn beglückwünscht wurden. Für dessen Auszahlung würden jedoch Gebühren anfallen, die in Form von Gutscheinkarten entrichtet werden sollten. Der Augustusburger kaufte daraufhin in einem Geschäft die geforderten Google-Gutscheinkarten im Wert von 500 Euro und übermittelte die freigerubbelten Codes an die Betrüger. Später sollte er weitere Karten für einen angeblich noch höheren Gewinn besorgen. Der Senior verständigte die Polizei.

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Falsche Polizisten

In Mittelsachsen wurden zudem eine Freibergerin und ein Frankenberger von falschen Polizisten angerufen. Die Unbekannten gaukelten eine Geschichte von angeblich gestellten Tätern vor und erkundigten sich daraufhin nach Personendaten. Ziel dieser Masche ist es im weiteren Verlauf oftmals auch, nach zuhause aufbewahrten Wertsachen zu fragen, die dann an einen angeblichen Polizisten übergeben werden sollen, so Göhler. So weit kam es in den beiden Fällen aus Mittelsachsen jedoch nicht, weil die Angerufenen richtigerweise die Telefonate umgehend beendeten.

Enkeltrick

Mit der Masche des sogenannten „Enkeltricks“ wurden im Erzgebirgskreis (Aue-Bad Schlema und Oelsnitz) Anrufe getätigt. Die Unbekannten hatten sich am Telefon als Angehörige ausgegeben und eine Notlage vorgetäuscht, weshalb sie nun dringend finanzielle Unterstützung bräuchten. Richtigerweise kontaktierten die Angerufenen daraufhin ihre richtigen Verwandten beziehungsweise die Polizei, bevor sie sich weiter darauf einließen.

Die Polizei rät

Informieren Sie sich über die verschiedenen Formen des Telefonbetrugs, wie u. a. die hier genannten Fälle „Gewinnspielversprechen“, „Enkeltrick“ und „falscher Polizist“! Informationen und Tipps finden Sie beispielsweise auf den Internetseiten der Polizei unter https://www.polizei.sachsen.de/de/23179.htm oder auch https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/. Auch die Polizeilichen Beratungsstellen geben dazu Auskünfte (https://www.polizei.sachsen.de/de/beratungsstellen_pdc.htm). Beenden Sie derartige Telefonate umgehend und informieren Sie Ihre Angehörigen oder Vertrauenspersonen sowie die Polizei!

Von daz