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Döbeln Totes Wild zwischen Hartha und Waldheim – Wer hat das Reh zerfleischt?
Region Döbeln Totes Wild zwischen Hartha und Waldheim – Wer hat das Reh zerfleischt?
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09:02 12.07.2019
Gefunden: Das tote Tier wurde am Donnerstag den Zuständigen Behörden gemeldet. Quelle: privat
Hartha

Es ist kein schöner Anblick: ein verendetes Reh, dessen hintere Hälfte kaum mehr zu sehen ist. Aus einem der Hinterbeine liegt der Knochen frei sowie die Innereien des Tieres. Es wurde am Donnerstag am Straßenrand in Hartha auf der Dresdener Straße in Richtung Waldheimer Industriegebiet gefunden.

„Es könnte angefahren worden sein und ist womöglich nach einigen Metern auf der Wiese gestorben. Ein Fuchs wird sich dann wohl die besten Happen geholt haben“, sagt Gerd Tröger, Vorstand der Jagdgenossenschaft Hartha. Vielleicht habe der Fahrer das Tier noch nicht einmal bemerkt. „Das sind natürlich alles Spekulationen, aber, dass es von einem Wolf angegriffen wurde ist eher unwahrscheinlich“, sagt er.

Totes Wild wird vergraben

Das Büro von „Wölfe in Sachsen“ geht ebenfalls nicht von einem Wolfsangriff aus. Es sei zwar nur ein Foto, von dem man schlecht ablesen könne, ob ein Wolf das Reh angegriffen und zum Teil gefressen hat, allerdings habe sich niemand bei ihnen gemeldet, der einen Wolf in dieser Gegend gesehen hat.

Wie lange das Reh schon an dieser Stelle gelegen habe, sei unklar. Bauhof, Ordnungsamt und Revierinhaber wurden am Donnerstag verständigt, so dass das tote Tier weggebracht wurde. Zuständig für totes Wild ist der Jäger, dem das Revier gehört. Jeder Jäger habe eine Stelle, an der er gefundene Tiere, wie das Reh, vergräbt, erklärt Tröger.

Von Nicole Grziwa

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