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Döbeln Waldheim feiert drei tolle Tage
Region Döbeln Waldheim feiert drei tolle Tage
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00:19 09.08.2017
Wie immer gut besucht: Das Waldheimer Stadtfest.
Wie immer gut besucht: Das Waldheimer Stadtfest. Quelle: Dirk Wurzel
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Waldheim

Drei tolle Tage feierten am Wochenende die Waldheimer und ihre Gäste bei der 27. Auflage ihres Stadtfestes. Wie immer am ersten Augustwochenende hatten die Kulturverantwortlichen im Rathaus ein buntes Programm für jeden Geschmack auf die Bühnen am Obermarkt und auf dem Oberwerder gestellt. Schausteller und Gastronomen, darunter vor allem die einheimischen Gastwirte, sorgten für weitere Unterhaltung und für das leibliche Wohl.

„Ich denke wir haben wieder ein Stadtfest hingelegt, das sich sehen lassen kann“, sagte Waldheims Bürgermeister Steffen Erbst (FDP) am Sonntagvormittag, als er am Oberwerder zum zweiten Mal während des Festes ein Fass Freibier anstach. Das Fest habe auch eine sportliche Note. Über 80 Radsportler beim Bergzeitfahren an der Kirchallee am Freitag und über 100 Starter beim 35 Eichberglauf beweisen das. „Ich möchte allen Organisatoren, allen Gastwirten und Fahrgeschäften für ihre Arbeit danken. Ebenso dem Bauhof, der für einen reibungslosen Aufbau und einen reibungslosen Ablauf des Festes sorgte“, lobte der Bürgermeister. Eine Siegerehrung durfte Steffen Ernst am Sonntag gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Karl-Heinz Teichert vornehmen. Teichert ist Mitglied im Waldheimer Schützenverein und war mit dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Reinfried Schubert zum Frühschoppen gekommen, um den neue Waldheimer Stadtschützenkönig auszuzeichnen. Mit Irene Wegscheider hat Waldheim in diesem Jahr eine Schützenkönigin. Sie setzte sich am Sonnabend beim Schießen auf der Schießanlage in Massanei gegen elf Mitbewerber durch. Geschossen wurde auf eine Entfernung von 50 Meter auf Biathlonscheiben. Irene Wegscheider traf vier von fünf. Seit dem vergangenen Jahr richtet der Waldheimer Schützenverein das Ausschießen des Bürgerschützenkönigs nach einigen Jahren Pause wieder aus.

Bestes Festwetter hatten die Waldheimer auch am Sonntag für ihr dichtes Unterhaltungsprogramm bis zum abendlichen Abschluss mit einem großen Feuerwerk. Bürgermeister Steffen Ernst freute sich besonders auf den Auftritt der Dire-Straits-Coverband „Second Straits“ am Sonntagabend auf der Bühne am Oberwerder. Parallel rockte die Böhse-Onkelz-Coverband „Exitus 28“ die Bühne am Obermarkt.

Ein Regenguss sorgte dagegen am Sonnabend an der Bühne auf dem Oberwerder für eine Unterbrechung beim Auftritt der Tanzperlen des Zschopautales. Doch später spielte das Wetter wieder mit und wurde bis in die Nacht gefeiert.

In der Stadtkirche bot das vom Förderverein zur Sanierung der Stadtkirche organisierte Konzert ungewohnte Kost. So illustrierte Palucca-Schülerin Antje Börner das Orgelspiel von Kirchenmusikdirektorin im Ruhestand Josephine Kupke mit Ausdruckstanz.

Das Stadtfest findet seit vielen Jahren traditionell statt, ohne das die Gäste dafür Einritt bezahlen müssen. Runde 50 000 Euro lässt sich die Stadt das jedes Jahr kosten. Für die Standflächen der Händler, Standbetreiber und Schausteller nimmt die Stadt etwa ein Fünftel davon wieder ein. Unter dem Strich bleibt das Fest aber ein fester Ausgabenposten im Haushalt der Stadt, über den der Stadtrat jedes Jahr zu entscheiden hat. Auch regionale Unternehmen spenden für das Stadtfest. In diesem Jahr war es bisher ein vierstelliger Betrag.

Von Thomas Sparrer

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