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Döbeln Zwölf Monate Hartha: Neuer Kalender erhältlich
Region Döbeln Zwölf Monate Hartha: Neuer Kalender erhältlich
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10:01 12.09.2019
Neuer Fotokalender: Detailaufnahmen und verschiedene Ecken von Hartha lassen sich darin finden. Quelle: Sven Bartsch
Hartha

Schnell genug steht das neue Jahr vor der Tür – es sind nur noch 111 Tage bis zum 1. Januar 2020. Es wird also langsam Zeit, sich einen neuen Kalender zu beschaffen. Harthaer können sich im nächsten Jahr wieder ein Exemplar mit verschiedenen Motiven ihrer Industriestadt an die Wand hängen.

Ein Detail vom Froschbrunnen, zwischen Mehrfamilienhäusern ist die Pestalozzi-Oberschule zu erkennen, Rapsfelder, die gelb leuchten: Die Fotos von Bettina Geipel zeigen Harthas schöne Seiten. Und davon gibt es viele, wenn man den neuen Wandkalender für 2020 durchblättert.

15 Jahre Wandkalender

Bereits seit 15 Jahren gestaltet Geipel den Kalender. Vom Fotografieren bis hin zum Layout produziert sie ihn selbst. Darin sind jedes Jahr andere Motive der Stadt oder aus Harthas Natur zu entdecken. Eigentlich arbeitet die 56-Jährige in der Druckerei Gläser, doch für den Kalender nimmt sie sich ein Jahr im voraus Zeit. „Ursprünglich war es der Wunsch von Frau Arnold aus der Bücherstube Arnold“, erzählt Geipel. Da sie ohnehin leidenschaftlich gern fotografiert, sagte sie zu.

Traditionell sind auf dem Deckblatt Detailfotos vom Froschbrunnen abgebildet. Für das Jahr 2020 hat Geipel die goldene Kugel, die sich im Wasser des Brunnens spiegelt, und das Krönchen gewählt. „Der Brunnen hat viele Details“, stellt die Hobbyfotografin fest. Im Alltag gehen die Details für viele Betrachter verloren, da man den Brunnen vielleicht nicht immer genaustens unter die Lupe nimmt. So ist der Kalender auch jedes Jahr eine Inspiration dafür, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen.

Immer die Kamera dabei

Eines ihrer liebsten Motive sind auch die Häuser im Bauhaus- und Jugendstil. Vieles hat Geipel bereits in der Vergangenheit fotografiert. So gab es letztes Jahr keinen Schnee, doch wollte sie passend für die Wintermonate den verschneiten Marktplatz zeigen. Dies sind jedoch keine historischen Fotos. Innerhalb der zwölf Kalenderblätter lassen sich natürlich auch sehr aktuelle Fotos finden. Das Motiv vom November habe sie letztes Jahr abgelichtet. Zwischen vereisten Zweigen ist die Sternwarte zu erkennen. „Die Fotos habe ich immer passend zu den Jahreszeiten gewählt“, erklärt sie. Bei schönem Wetter hat die 56-Jährige immer ihre Kamera dabei, um auch ja nichts zu verpassen, das ihr vor die Linse kommen könnte.

Den Harthaer Wandkalender können Interessierte in der Bücherstube Arnold, Druckerei Gläser und bei der Stadtinformation kaufen.

Von Nicole Grziwa

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