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Eilenburg Auf Bachs Spuren im Stadtmuseum
Region Eilenburg Auf Bachs Spuren im Stadtmuseum
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09:51 24.06.2019
In der Muldestadt liegen originalen Schriften des Virtuosen aus, das letzte bekannte Schriftzeugnis Bachs überhaupt und standen im Fokus der Besichtigung. Quelle: Anke Herold
Eilenburg

Ob die kleine Kirche im Dorf oder das Museum in der Kleinstadt – an jedem Ort trifft man auf die Spuren der Vergangenheit und oft auf jene von bedeutenden Persönlichkeiten. Dabei wird mit dem Namen des großartigen Hofcompositeurs und Thomaskantors Johann Sebastian Bach eigentlich eine Großstadt wie Leipzig verbunden.

Auch die Luther-Bibel zog das Interesse der kolumbianischen Gäste auf sich. Quelle: Anke Herold

Bach hinterließ auch in Eilenburg Spuren

Dass das einstige Musikgenie auch in Eilenburg Spuren hinterließ, vermittelte am Samstag Museumsleiter Andreas Flegel einer Gruppe Interessierter, die zum Bach-Fest nach Leipzig gekommen und einen Abstecher in die Muldestadt unternahmen. Am Nachmittag kamen zwei Reisebusse mit Besuchern aus allen Teilen Deutschlands und sogar 25 Kolumbianer, die sich vor Ort von den ausgestellten Schriften im kleinen Raum mit dem imposanten Deckengemälde ein Bild machten. Mit Übersetzer, wissenschaftlichen Begleitern und Betreuern wurde Station gemacht. „Bach unterwegs“, heißt das Angebot, dass im Rahmen des am Sonntag zu Ende gegangenen Bachfestes in Leipzig angeboten wurde. In Eilenburg liegen originale Schriften des Virtuosen aus, das letzte bekannte Schriftzeugnis Bachs überhaupt.

Auch die Luther Bibel zog das Intresse der kolumbianischen Gäste auf sich. Quelle: Anke Herold

Nach der Führung zum Konzert in St. Nikolai

Nach der Führung trafen sich die Gäste in der Nikolaikirche und lauschten Stücken aus dem Bachwerkeverzeichnis. Vorgetragen durch Hildegard Saretz am Cembalo und Ulrike Wolf mit der Flöte. So erklang die Sonate in Es-Dur (BWV 1031), die nachweislich von Bammler kopiert worden ist. Auch die Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll (BWV 903) und Bearbeitungen des Eilenburger Chorals „Nun danket alle Gott“ standen auf dem Programm.

Von Anke Herold

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