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Eilenburg Demokratie-Projekte in Düben, Eilenburg und Laußig
Region Eilenburg Demokratie-Projekte in Düben, Eilenburg und Laußig
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17:12 27.02.2019
Das LANDschafftTheater in Bad Düben war ein Demokratie-Projekt im Vorjahr. Quelle: Steffen Brost
Eilenburg/Bad Düben/Laußig

In den Städten Eilenburg und Bad Düben sowie in der Gemeinde Laußig sind in den nächsten Tagen Info-Veranstaltungen für das Programm „Partnerschaft für Demokratie“ geplant. Los geht es am Dienstag, dem 5. März, um 18 Uhr im Ländlichen Bürgerzentrum in Laußig. Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) hat bereits im Vorfeld gezielt Vereine angeschrieben und zur Vorstellung des Programms eingeladen. „Als Teil des Programms ist es uns möglich, Projekte gemeinnütziger Vereine, Initiativen und Einzelpersonen zu fördern, die sich für ein vielfältiges Miteinander einsetzen“, so der Bürgermeister.

In Bad Düben ist der Auftakt am Mittwoch, dem 6. März, um 18 Uhr im Jugendhaus Poly. Und in Eilenburg am 21. März, ebenfalls um 18 Uhr, im Kneipp-Hort im Stadtteil Ost.

Vereine sind gefragt

Die Veranstaltungen richten sich an Vereine, Verbände, Initiativen, Kirchen, Pädagogen, Schüler sowie junge und erwachsene Bürger, die das demokratische Miteinander stärken wollen. Darauf zielt „Partnerschaft für Demokratie“ ab. Das Programm ist nicht neu. Bereits in den vorangegangenen Jahren haben es zahlreiche Vereine im Landkreis genutzt und eigene Vorhaben mit finanzieller Unterstützung des Bundes realisiert. Beispiele sind das LANDschafftTheater in Bad Düben, die Ausstellung „Mutbilder – Die Kunst das Leben sportlich zu meistern“ auf Schloss Hartenfels in Torgau oder sogenannte Schuldemokratiekonferenzen, bei denen das Thema Mitmenschlichkeit im Fokus stand.

Diakonie steuert Programm

Für die Kommunen Eilenburg, Bad Düben und Laußig ist das Diakonische Werk Delitzsch/Eilenburg Träger des Programms. Elisabeth Desta steuert das Projekt und begleitet die Akteure bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Für 2019 stehen finanzielle Mittel in Höhe von 45 000 Euro zur Verfügung, die sich in einen Jugendfonds und einen Kleinprojektefonds mit jeweils 10 000 Euro und einen Großprojektefonds mit 25 000 Euro aufsplitten.

Jetzt liegt es an den Akteuren in den jeweiligen Gemeinden selbst, Demokratie-Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Das Fördergeld stammt aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Weitere Infos bei Elisabeth Desta unter Tel. 03423 7002998 oder per E-Mail-Anfrage: elisabeth.desta@diakonie-delitzsch.de. Es gibt auch einen Internetauftritt: www.
demokratie-nordsachsen.de

Von Nico Fliegner

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