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Eilenburg Eilenburg: 18-Jähriger kandidiert und setzt eigene Themen
Region Eilenburg Eilenburg: 18-Jähriger kandidiert und setzt eigene Themen
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08:09 15.05.2019
Der 18-jährige Marius Worbs will für die CDU in den Stadtrat von Eilenburg und in den Kreistag. Quelle: Ilka Fischer
Eilenburg

Marius Worbs glaubt man es einfach. Denn der 18-jährige Eilenburger strahlt, wenn er sagt: „Politik, das ist mein Ding.“ Der Abiturient am Leipziger Berufsschulzentrum mit dem Berufsziel Polizist möchte für die CDU sowohl in den Stadtrat als auch in den Kreistag. Derzeit klingelt er, der schon mit 16 Jahren der Jungen Union beitrat, insbesondere in Eilenburg Ost mit seinem fünfköpfigen Unterstützerteam an vielen Haustüren, um sich und das Wahlprogramm der CDU vorzustellen. „Die Erfahrungen sind sehr überwiegend positiv“, so Marius Worbs, der sich selbst als kommunikativ und offen beschreibt.

Einkaufsmärkte sind Dauerthema

„Die meisten finden es einfach klasse, dass mal jemand vorbei kommt.“ Am häufigsten, so sein Zwischenfazit, werde er in Eilenburg Ost auf die Problematik der Einkaufsmärkte angesprochen. „Ich bin für Edeka“, stellt er da fest, fügt aber auch hinzu: „Aus meiner Sicht bedeutet das nicht, automatisch gegen den Marktkaufstandort zu sein.“

Tierisch gute Bildung für Nordsachsen

Sein größtes Thema, so Marius Worbs, der seit Kurzem auch CDU-Vorstandsmitglied ist, sei aber das Tierheim, das ja auch über Eilenburg hinaus Bedeutung habe. „Ich möchte vor allem Kinder für diese Thematik sensibilisieren.“ Konkret hat er daher in Absprache mit der Tierheimleiterin Annett Albrecht in den vergangenen Wochen viel Zeit in die Ausarbeitung des Bildungsprojektes „Tierisch gute Bildung für Nordsachsen“ gesteckt, das sich in diesen Tagen das erste Mal in der Praxis bewähren soll. „Wir erklären dabei Kindergartenkindern zum Beispiel, wie man mit der fremden Katze vor der Haustür umgehen soll.“ Er persönlich fände es aber auch überlegenswert, wenn die Bürger, die einen Hund aus dem Tierheim nehmen, dann für diesen für zwei Jahre keine Hundesteuer zahlen müssten.

Jugendparlament wieder beleben

Darüber hinaus möchte sich Marius Worbs, der hinter den CDU-Zielen wie das Errichten von E-Säulen für Autos und Bikes, der Ausweisung von Radwegen im Innenstadtbereich oder die Vereinsförderung zum Beispiel mit Hilfe eines gemeinsamen Vereinsstammtisches steht, für die Wiederbelebung des Eilenburger Jugendparlaments stark machen. „Die Jugend muss sich mehr politisch einbringen können“, findet er. Und will deshalb dann auch mit den Schulsprechern von Oberschule und Gymnasium ein entsprechendes Netzwerk aufbauen. Klingt nach viel Arbeit. Kann er die neben dem in einem Jahr anstehenden Schulabschluss schaffen? Uwe Hofmann, der den 30 Mitglieder zählenden CDU-Stadtverband Eilenburg leitet, sagt es so: „Er hat Spaß daran und das macht Vieles möglich. Ich bin jedenfalls einfach begeistert von ihm.“

Von Ilka Fischer

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