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Eilenburg Eilenburger Männerballett kann Titel verteidigen
Region Eilenburg Eilenburger Männerballett kann Titel verteidigen
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10:45 29.04.2019
Die Eilenburger Männer sind zum zweiten Mal sächsischer Meister im Männerballett. Quelle: Anke Herold
Eilenburg

Es ist Samstagabend. Im Foyer des Bürgerhauses in Eilenburg herrscht reges Treiben. Bekannte Gesichter des Eilenburger Carnevalsvereins wie Ronald Maurer und Axel Sylvester sind noch ein wenig mit organisatorischem Handeln beschäftigt. Zufrieden und gut gelaunt schauen sie drein, denn im großen Saal sind alle Plätze vergeben, alle gemeldeten Vereine vor Ort und der Ablaufplan für diesen Abend steht. Der Muldestadt steht eine Premiere bevor.

Erstmals ein solcher Wettkampf in Eilenburg

Zum ersten Mal findet ein Wettkampf verschiedener Männerballette unter hiesigem Dach statt. Die fünfte Ostdeutsche Meisterschaft, um es genau zu sagen und im selben Rahmen die zweite sächsische Meisterschaft. Auf den Schultern der Eilenburger Männer lastet nicht nur die Organisation des Abends, sondern zusätzlich noch die Titelverteidigung und die, so scheint es, wird angesichts der hochmotivierten und bisweilen durchtrainierten Mannsbilder schwer werden. Dass es ein Spektakel werde würde, auch das ist fast anzunehmen, was aber letztlich am Abend dort über die Bühne ging, ist kaum in Worte zufassen.

Buntes Treiben der Teilnehmer

Matthias Gürke am Mikro übernahm gewohnt professionell die Moderation. Zwei Blöcke mit jeweils vier Mannschaften standen am Start. Los ging es mit dem Faschingsclub Penig e.V. Sie starteten mit „Aus der Kiste -in die Kiste“ und überzeugten nicht nur mit Kostümvielfalt. Gefolgt wurden die Herren von den Wernigeröder Auerhähnen jedoch nicht als Hähne, sondern die Tänzer experimentierten akrobatisch im Trollreich. Bunt, witzig und vor allem mit ganz viel Spaß wirbelten sie über die Bühne. Das darauffolgende Ensemble aus Crottendorf produzierte einen Jahrmarktsrummel, hauten den lebenden Lukas und entwickelten sich schlussendlich zum Karussell. Der Burkartshainer Funkentanz leitet die Pause des Turniers ein.

Im Eilenburger Bürgerhaus wurde am Sonnabend bei den Ostdeutschen Meisterschaften das beste Männerquartett ermittelt. Die Eilenburger Männer verteidigten ihren Titel und wurden zum zweiten Mal sächsischer Meister. Die Stimmung war super – einige Impressionen des Abends.

Stehende Ovationen vom Publikum

Beim Publikum waren bereits die Hände wund geklatscht und die Stimmung stieg in Richtung Höhepunkt. In der Pause zeigte die Eilenburger Tanzsportgarde ihren Amazonentanz aus der zurückliegenden Session. Markranstädt beendet mit Adam und Eva aufwendig inszeniert und mit freizügigen Kostümen die Halbzeit. Nun war es an der Zeit, dass die Eilenburger Männer alles gaben, um ihren Titel zu verteidigen. Mit „Karl dem Großen und dem Sachsenkrieg“ brachten die Muldestädter den Saal schließlich zum Kochen und bekamen prompt ein langes Standing Ovation aus dem Publikum. Günthersdorf überzeugte mit Tanzmedleys und schauspielerischem Geschick. Sie nutzten dazu die unvergessenen Hits aus den 70er- und 80er-Jahren. Zum Schluss gab der Faschingsclub Hermsdorfia „Das Leben auf dem Dorf“ zum Besten.

Eilenburger verteidigen Titel

Für alle Mannschaften gab es jeweils tosenden Applaus satt und der siebenköpfigen Jury rauchten gehörig die Köpfe, denn den Gewinner am Abend herauszufinden, war angesichts der faszinierenden Darbietungen fast unmöglich. Nach geraumer Zeit stand das Ergebnis fest. Das Männerballett des ECC konnte den Titel verteidigen und den Publikumspreis ebenfalls abräumen. Der Sieg und die Übergabe des Wanderpokals verpflichtet nun zur Teilnahme an einer weiteren Meisterschaft im nächsten Jahr. Der tolle Abend mit einem wahrlich sehenswerten Turnier ging nach einer langen After-Show-Party zu Ende.

Von Anke Herold

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