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Eilenburg Ferienende in Eilenburg: Mein erster Schultag
Region Eilenburg Ferienende in Eilenburg: Mein erster Schultag
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17:04 19.08.2019
Julia und Fabienne nach ihrem ersten Schultag. Quelle: hgw
Eilenburg

Es ist soweit. Nach Wochen des Wartens, der Aufregung, des Verabschiedens, des Taschepackens und Schulwegplanens sind Fabienne und Julia seit Samstag offiziell Schulkinder. Anfang des Monats hatte die LVZ die beiden Mädchen zu ihrem letzten Kindergartentag begleitet. Am Montagnachmittag erzählen sie – Fabienne noch bepackt mit ihrer großen Einhornschultasche – von ihrem ersten Tag in der Dr.-Belian-Schule. Die beiden Freundinnen haben Glück gehabt. Nicht nur besuchen sie von nun an die gleiche Klasse, sie dürfen auch noch nebeneinander sitzen.

Aufregende Tage für Erstklässler

Fabienne ist nach den aufregenden Stunden am Morgen noch ein bisschen hibbelig, sie hüpft auf ihrem Stuhl auf und ab. Mit dem Kopf ist sie noch ganz in der Schule – ab und zu reckt sie ihren Arm in die Luft und schnippst, wenn sie etwas sagen will. „Wir haben heute schon Mathe gemacht und eine Tasche bemalt und Memory gespielt, da waren wir zusammen in einem Team“, erzählt sie. „Und nach dem Essen durften wir ein bisschen Film gucken“, fügt Julia hinzu. Beide Mädchen besuchen nach der Schule den Hort und reihen beim Erzählen die Erlebnisse des ganzen Tages aneinander. Für sie sind es aufregende Wochen. Schon am Samstag wurden sie offiziell eingeschult und mit den anderen Kindern einer der beiden ersten Klassen zugeteilt.

Zuckertüten im Zeichen des Einhorns

Danach stand der Tag bei beiden Familien im Zeichen der Familie. „Bei uns war es relativ ruhig. Zwischen Kaffee und Abendbrot wäre es auch zu aufregend geworden, noch mal raus zu gehen“, sagt Jens Rothe, Julias Vater. Immerhin galt es auch die Zuckertüten auszupacken. Ein Moment, den sich die Freundinnen schon an ihrem letzten Kindergartentag in bunten Farben ausgemalt haben – und der ganz im Zeichen des Einhorns stand. Die Schultüten der beiden Erstklässlerinnen waren ebenso mit den Fabeltieren dekoriert, wie Fabiennes rosa Schultasche.

Eingewöhnungszeit in der ersten Klasse

„Damit waren sie nicht alleine. Pferde und Einhörner sind beliebt dieses Jahr“, sagt Jens Rothe. Da Julia einen älteren Bruder hat, kennt er den Alltag mit Schulkind bereits. „Aber Julia muss noch ein bisschen ein Zeitgefühl entwickeln“, erzählt er. Aufstehen, fertig machen, Haare kämmen, frühstücken – das alles habe sie zwar schon zu Kindergartenzeiten geübt, aber für die erste Stunde müsse es eben richtig pünktlich los gehen. „Und da war es heute morgen schon ein bisschen knapp bei uns“, sagt der Vater und lacht. Etwas Zeit haben Julia und Fabienne noch, um sich an den Schulalltag zu gewöhnen. In den ersten drei Wochen wird die Unterrichtszeit langsam von zwei auf vier Stunden gesteigert, bis auch für die Erstklässler der normale Stundenplan einsetzt. Julia und Fabienne freuen sich darauf – sie fiebern besonders darauf hin, bald lesen und schreiben zu können. Darauf, bald mit den Hausaufgaben zu beginnen, die sie schon nach dem ersten Tag in ihre Hefte eingetragen haben, haben sie nach dem anstrengenden ersten Schultag trotzdem keine Lust. „Jetzt gleich gehen wir erst mal spielen“, sagt Fabienne.

Von Hanna Gerwig

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