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Eilenburg Häuslebauer werden in Eilenburg fündig
Region Eilenburg Häuslebauer werden in Eilenburg fündig
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17:21 19.02.2019
Im Wohngebiet Leipziger Höhe auf dem Eilenburger Berg sind alle Baugrundstücke für Eigenheime verkauft. Quelle: Wolfgang Sens
Eilenburg

Leipzig wächst langsamer – Eilenburg profitiert. So könnte man die jüngere Bau-Vergangenheit zusammenfassen. Der Run auf die Baugebiete der Muldestadt ist jedenfalls ungebrochen. 2018 hat allein die Stadt 15 Baugrundstücke (ohne Gewerbe) verkauft. Ulrike Glück, die als Fachbereichsleiterin Finanzen und Controlling im Rathaus auch die Liegenschaften unter sich hat, kann Interessenten trotzdem noch einige städtische Grundstücke anbieten.

Bauboom in der Leipziger Höhe

Im städtischen Wohnbaugebiet Leipziger Höhe im Stadtteil Berg, das bereits Mitte der 1990er-Jahre entstand, wächst jetzt etwa gleich ein Dutzend Einfamilienhäuser in die Höhe. „Hier haben wir nun noch zwei Grundstücke für Reihenhausbebauung frei“, weiß Ulrike Glück. Die dann noch verbleibenden Flächen sind zumindest nach derzeitigem Stand nicht für Einfamilienhäuser vorgesehen. Das betrifft die unbebauten Grundstücke links und rechts des Mehrgeschossers in der Lilienstraße sowie die Restfläche direkt bei Rewe. „Diese sind“, so Ulrike Glück, „für mehrgeschossigen Wohnungsbau beziehungsweise für Einzelhandel/Dienstleistungen reserviert.“

Berg bietet noch Bauplätze

Die privaten Bauplätze in der Marienstraße sind inzwischen verkauft beziehungsweise reserviert. Quelle: Wolfgang Sens

Obwohl beispielsweise auch die privaten Bauplätze in der Marienstraße inzwischen verkauft beziehungsweise reserviert sind, können potenzielle Häuslebauer im Stadtteil Berg noch fündig werden. So ist auf der Freifläche, die durch den Abriss des früheren Mietblocks auf dem Fuchsberg entstand, Platz für zwei Eigenheime. Zudem gibt es noch ein Lückengrundstück in der Halleschen Straße.

Einzelgrundstücke in der Stadt

Am Dr. Külz-Ring gibt es noch eine Baulücke. Quelle: Ilka Fischer

Im Zentrum kann die Stadt ein Einzel-Grundstück am Dr. Külz-Ring (neben LVM-Versicherung) anbieten. Gleichwohl gibt es hier, wie auch in Eilenburg-Ost mit den rund 30 Eigenheimplätzen Am Grünen Fink noch Angebote von privaten Investoren.

Zwei Baugebiete im Zentrum

„Im Zentrum hat die Stadt zudem sowohl die Flächen am Jacobsplatz als auch die in der Martinstraße an einen Leipziger Erschließungsträger verkauft“, sagt Ulrike Glück. Dabei handelt es sich um die TOK-Projektbau GbR. Für diese informiert Thomas Ott: „Die sechs Grundstücke in der Martinstraße sind nicht nur voll erschlossen. Vier sind bereits verkauft, für die restlichen zwei gibt es schon Interessenten.“

An der Martinstraße entstehen Eigenheime. Quelle: Ilka Fischer

Am Jacobsplatz sollen einmal insgesamt 16 Häuser gebaut werden. Die ersten sechs, bereits erschlossenen, Grundstücke sind bereits weg. Für den zweiten Bereich mit zehn Grundstücken werde derzeit der Bebauungsplan erarbeitet.

Das Baugebiet Jacobsplatz Quelle: Ilka Fischer

Preise jenseits der 100-Euro-Marke

Für das neue Plangebiet, so informierte Thomas Ott zudem, stünden die Quadratmeterpreise noch nicht fest. Da die anderen Grundstücke am Mühlgraben für 112 Euro je voll erschlossenem Quadratmeter auf gängigen Immobilienseiten vermarktet worden sind, dürfte sich der Preis auf jeden Fall auch hier jenseits der 100-Euro-Marke bewegen. Da die Grundstücke damit dennoch im Vergleich zu Leipzig noch sehr günstig sind, werden aber auch diese schnell weg sein.

Neue Standorte im Blick

Ulrike Glück: „Wir sind daher schon zu neuen Wohnstandorten mit dem Stadtrat im Gespräch.“ In Eilenburg ist das zum Beispiel konkret das Gelände der abgerissenen alten Schornsteinfegerschule Am Regenbogen in Eilenburg-Ost. Dabei handelt es sich um insgesamt 30 000 Quadratmeter, die inzwischen der Stadt sowie dem Landkreis gehören und wo Platz für rund 35 Häuser ist. Langfristig wäre auch eine etwa 6000 Quadratmeter große Fläche in der Ostbahnhofstraße als Eigenheimstandort denkbar.

Platz für Wohn- und Geschäftshäuser

Nicht unerwähnt möchte Ulrike Glück aber auch lassen, dass die Stadt auf einen wachsenden Gemeinbedarf, wozu Kita, Schulen oder auch Pflegeheime gehören, wie auch auf eine eventuell steigende Nachfrage von Mietern vorbereitet ist. „Wir haben nicht nur auf der Leipziger Höhe die erwähnten freien Flächen, sondern auch in der Innenstadt zwei Grundstücke, auf denen wir uns gut Wohn- und Geschäftshäuser vorstellen können.“

An dieser Baulücke im Zentrum ist Platz für ein Wohn- und Geschäftshaus. Quelle: Ilka Fischer

Dabei handelt es sich zum einen um eine freie Fläche Am Anger (gleich vorn beim Kreisverkehr) und zum anderen um eine Fläche in der Muldenstraße gleich hinter dem NKD.

Von Ilka Fischer

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