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Eilenburg Hohenprießnitz: Meisterstudentinnen und Cellostar spielen
Region Eilenburg Hohenprießnitz: Meisterstudentinnen und Cellostar spielen
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16:17 10.07.2019
Der Zar des Cellos Fjodor Elesin vor dem Barockschloss Hohenprießnitz, wo er am Sonntag ein Konzert gibt. Quelle: Ilka Fischer
Hohenprießnitz

Die Violistinnen waren die Besten. Gleich drei junge Geigerinnen haben bei dem Wettbewerb der Meisterstudenten im Rahmen der 2. Hohenprießnitzer Schlossfestspiele die Endrunde erreicht. Damit werden Inga Wawrzynkowska (Polen), Anastasia Kislitsyna (Russland) und Amber Emson (Großbritannien) die Finalrunde am Donnerstag bestreiten. Anders als bei dem Vorausscheid, bei dem die Jurymitglieder des Quartetto di Cremona die Auswahl trafen, darf nun das Publikum die Siegerin küren. Das Konzert im Barocksaal des Hohenprießnitzer Schlosses beginnt am Donnerstag um 19.30 Uhr. Der Eintritt dafür kostet zehn Euro.

Zar des Cellos spielt am Sonntag

Am Sonntag hat dann der Festspieldirektor selbst seinen großen Auftritt. Der auch als Cellostar bekannte Fjodor Elesin bringt ab 15 Uhr Solowerke für das Cello zu Gehör. „Den Suiten von Bach stelle ich dann bewusst zeitgenössische Werke aus dem 20. Jahrhundert gegenüber“, so der 36-jährige Petersburger. Er hat sich dabei Werke des deutschen Komponisten Paul Hindemith, des Spaniers Gaspar Cassado und des Russen Dmitri Schostakowitsch ausgesucht. Für das rund einstündige Konzert im Barocksaal des Schlosses Hohenprießnitz gibt es die Karten zum Preis von 20 Euro an der Tageskasse.

Fjodor Elesin trat schon mit 13 Jahren als Solist mit dem Staatlichen St. Petersburger Sinfonieorchester auf. Nach dem Abschluss am Staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium studierte er ab 2001 in Hamburg Cello bei Professor Wolfgang Mehlhorn, später auch mit einem Stipendium der hamburgischen Greve-Stiftung in Madrid. Er gewann 1. Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, wurde aber auch bei internationalen Wettbewerben in Frankreich, Italien und Russland ausgezeichnet.

Violincello wurde 1842 gebaut

Er spielte bereits auf renommiertesten Konzertbühnen wie in der Camegie Hall New York, der Berliner Philharmonie oder in St. Martin-in-the-Fields in London. Als mehrfacher Preisträger des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Fjodor Elesin seit Februar 2006 das 1842 gebaute Violincello des Franzosen Charles Francois Gand aus Stiftungsbesitz.

Von Ilka Fischer

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