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Eilenburg Kinderstadt ist City of the Future
Region Eilenburg Kinderstadt ist City of the Future
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15:32 14.07.2019
Zum Stadtfest zeigten die Mädchen der  Powergirlies auf der Bühne  ein rhythmisches Klangspektakel mit Händen und Becher. Quelle: Anke Herold
Eilenburg

Die Mitarbeiterin der lokalen Tageszeitung CITY-NEWS Madeline Winter hat das Geschehen in ihrer Stadt „City für Future“ bestens im Blick. Genau weiß sie Bescheid über die verschiedenen Hütten und Stände in denen eine Bank, ein Einkaufsladen oder ein Forscherzentrum untergebracht sind. Mit ihrem Team ist sie zur Stelle, um alles auf Video und Foto festzuhalten, wenn etwas in der Stadt passiert. Die junge Journalistin ist zehn Jahre alt und hat in der vergangenen Woche an der 5. Kinderstadt in Eilenburg teilgenommen. Ein Projekt für Kids im Alter von acht bis zwölf Jahren, dass durch die „Partnerschaft für Demokratie Eilenburg, Laußig und Bad Düben“ gefördert wurde.

46 Mädchen und Jungen zeigen, was sie können

Insgesamt sechs Tage dauerte der Stadtbau und endet am Samstagnachmittag mit einem Stadtfest. Begleitet wurden die 46 Mädchen und Jungen von insgesamt fast 20 Teamern, die mit Rat und Tat aber nicht mit Vorschriften zur Seite standen. Fleißig haben die Stadtbewohner gewerkelt, entwarfen ein eigenes Stadtwappen und besuchten den Oberbürgermeister Ralf Scheler. „Natürlich war ich beim Besuch unseres Kinderstadtbürgermeisters Maximus dabei, als er mit seiner Stellvertreterin Tabea den Oberbürgermeister getroffen hat. Als Medienteam waren wir überall dort, wo etwas in der Kinderstadt entstanden ist und haben alles gefilmt und fotografiert“, erzählt die Zehnjährige bei ihrem Rundgang durch das toll gestaltete Gelände.

Eltern staunen über ihre Kids

Inzwischen finden sich auch die Eltern ein, für zwei Stunden und weil das Kinderstadtfest gefeiert wird, dürfen sie auf das Gelände. Auch Madelines Eltern sind vor Ort und staunen, was in dieser Woche alles entstanden ist. „Jeden Tag kam unsere Tochter begeistert nach Hause und hat sich auf den nächsten Tag riesig gefreut“, erzählt ihre Mutter Nadine. Emil, Leticia und Vivien sind ebenfalls Mitglieder des Medienteams: „Wir haben die Tagesfilme gedreht, die Zeitung verkauft und Fotos gemacht, alles hat super Spaß gemacht. Ein wichtige und große Gruppe war das Powergirlieteam. Die Mädchen haben sich mit malen, basteln und nähen beschäftigt. „Das Schleimherstellen und Lippenpeeling zubereiten war besonders interessant“, lacht die kleine Lara Gatzke, die bereits zum 2. Mal die Kinderstadt mitgestaltet. „Weil die Kleine jeden Tag hoch motiviert hergegangen und wieder glücklich nach Hause gekommen ist, haben wir ihr gern diese Woche ermöglicht“, erzählt Papa Ronny, der mit Mama Sabine und der großen Schwester Linda das Stadtfest besucht.

Bürgermeister-Wahl wie in einer richtigen Stadt

Ein Museum, ein Fitnessstudio, eine kosmische Klangbohrmaschine sind nur wenige Beispiele für das, was geschaffen wurde. Wie in einer richtigen Stadt wurde auch der Bürgermeister gewählt, Maximus hatte die meisten Stimmen gefolgt von seiner Stellvertreterin Tabea. „Wir haben auf Ordnung in der Stadt geachtet, dass alle miteinander nett umgehen, pünktlich zu den Verabredungen kommen. Alles hat super geklappt, die Teamer waren furchtbar nett, jeden Tag gab es etwas Neues zu erleben, wie in einer großen Familie“, machen beide deutlich.

Zuckerwatte und eine Hymne

Das Kinderstadtprojekt in Eilenburg ging mit einem gelungenen Stadtfest zu Ende. Die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zeigten, was sie drauf haben. Eine ganze Menge.

Natürlich gab es zum Fest auch Zuckerwatte. Jannik ist der Zubereiter und gibt freundlich Auskunft über das Herstellen der Köstlichkeit. Die kleine Lina ist noch zu jung für eine Woche Kinderstadt, aber zum Stadtfest dabei. „Wenn ich acht Jahre alt bin, will ich unbedingt mitmachen“, erzählt sie, während sie in der Schlange am Zuckerwattestand steht. Am Ende des Stadtfestes singen Kinder und Teamer gemeinsam die Hymne „City of the future - wir sind die Zukunft“, die in diesem Jahr komplett selbst getextet und komponiert wurde. Für das Team um Sven Wildberger geht eine sehr gelungene Woche zu Ende, die nicht zuletzt durch die vielen tollen Kinder und viele externe Helfer mitgetragen wurde.

Von Anke Herold

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