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Eilenburg Kirsten Fuhrmann ist Mockrehnas neue Kämmerin
Region Eilenburg Kirsten Fuhrmann ist Mockrehnas neue Kämmerin
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09:34 29.07.2019
Neue Kämmerin seit 1. Juli 2019 in Mockrehna: Kirsten Fuhrmann (35) aus Dommitzsch Quelle: Kathrin Kabelitz
Mockrehna

Ein bisschen sei sie schon Zahlen-Freak, räumt Kirsten Fuhrmann ein. Schaden kann das in ihrem neuen Job aber keinesfalls. Die 35-Jährige ist seit Beginn des Monats Mockrehnas neue Kämmerin. Noch muss sie sich nicht allein durch den Wust von Summen, Salden, Haben, Bilanzen und Etats der Pumphut-Gemeinde kämpfen. Sie ist froh, mit Gisela Loose die erfahrene Kämmerin-Kollegin, die Ende des Jahres in Ruhestand geht, an ihrer Seite zu wissen und sich so nach und nach in die Materie einarbeiten zu können. Zur jüngsten Gemeinderatssitzung saß sie schonmal auf dem Platz neben Hauptamtsleiter Michael Thul, vertrat die Amtsinhaberin, die im Urlaub war.

Neue Kämmerin stammt aus Merseburg

Für die Dommitzscherin ist die neue Stelle ein Glücksfall. Eigentlich stammt Kirsten Fuhrmann aus Merseburg, ist ausgebildete Verwaltungs-Fachangestellte, hat den Bachelor in Betriebswirtschaft, den Master in Wirtschaftswissenschaft und eine Weiterbildung in Finanzbuchhaltung absolviert. 16 Jahre arbeitete sie in der Stadtverwaltung der Domstadt, 14 davon in der Kämmerei, zuletzt war sie Leiterin der Geschäftsbuchhaltung. Der Liebe wegen zog es die Sachsen-Anhalterin privat ins knapp 100 Kilometer entfernte Dommitzsch. Zwei Jahre lang ist sie täglich gependelt, was einerseits anstrengend, andererseits aber auch okay. war, weil ihre Familie weiter in Merseburg lebt. Als sie von der Stelle im rund 20 Kilometer entfernten Mockrehna erfuhr, bewarb sie sich – und bekam den Posten.

Haushaltsberatungen ab September

Dass es geklappt hat, freut Kirsten Fuhrmann. Auch aus privaten Gründen, weil Hobbys wie Volleyball spielen, Lesen oder Rad fahren in den letzten Monaten wegen der täglichen Pendelei zu kurz gekommen sind. Beruflich ist sie gleich wieder voll drin in den Themen, die sie aus Merseburg bestens kennt, auch wenn es in der 5000-Seelen-Gemeinde um doch andere Größenordnungen als in der knapp 35 000 Einwohner zählenden Hochschulstadt geht. Die Eröffnungsbilanz wird jetzt geprüft, die Jahresabschlüsse der Jahre 2013 bis 2018 müssen erarbeitet werden. So wie hier ist der Stand vielerorts, weiß Kirsten Fuhrmann. Gerade die Bewertung des Vermögens nehme viel Zeit in Anspruch, es gäbe auch Gemeinden, die den Aufwand unterschätzt hätten, hinzu käme die meist dünn Personaldecke in den Finanzbereichen. Mockrehna hat zudem noch keinen aktuellen Etat, die Beratungen zum neuen Doppelhaushalt 2019/2020 laufen. Erst im September wird der neue Gemeinderat zunächst intern das Zahlenwerk diskutieren, im November könnte der Beschluss fallen. Bis dahin gilt die vorläufige Haushaltsführung.

Bewusstes Haushalten

Kirsten Fuhrmann weiß, finanziell verantwortungsbewusst zu agieren und ein gewisses Verständnis für die Zusammenhänge zu entwickeln, heißt nicht, das Ganze nur vom Schreibtisch aus zu bewerten. Nach und nach wolle sie die Objekte und Einrichtungen der Gemeinde kennenlernen. Auch in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat setzt sie auf ein offenes und faires Miteinander. Wenn genug Mittel da sind, könne man sich auch mal was leisten. Doch die Erfahrung zeige ebenso, wie wichtig es ist, so zu haushalten, dass auch Durststrecken überwunden werden können.

Von Kathrin Kabelitz

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