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Eilenburg Neues Schuljahr an Volkshochschule startet
Region Eilenburg Neues Schuljahr an Volkshochschule startet
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08:00 24.08.2018
Norbert Morch eröffnet die Fotoausstellung von Jürgen Amenda und damit das neue Schuljahr in der Volkshochschule Nordsachsen. Quelle: Wolfgang Sens
Eilenburg

Passender hätte das Motto der neuen Ausstellung, die seit dieser Woche in den Gängen der Volkshochschule Nordsachsen in Eilenburg zu sehen ist, nicht sein können. „Frauen im Portrait“ heißt die Schau des Audenhainers Jürgen Amenda. „Und 70 Prozent unserer Gäste sind Frauen“, stellte Leiter Norbert Morch fest. Auch im nächsten Halbjahr? Das wird sich zeigen. Offiziell gestartet ist das neue Semester auf jeden Fall. Etwa 800 Kurse werden bis Ende Dezember an den sechs Standorten der Volkshochschule Nordsachsen in Schkeuditz, Taucha, Torgau, Delitzsch, Eilenburg und Oschatz angeboten.

Bedient werden dabei in allen Städten ganz klassische Felder wie Sprache, berufliche, kreative oder allgemein politische Bildung. Oder große Trends wie die Gesunderhaltung. „In Eilenburg bieten sich mit der Schwimmhalle dafür gute Bedingungen“, so Norbert Morch. Die VHS sei auch immer dabei, im eigenen Haus gute Voraussetzungen zu schaffen. So wurde beispielsweise in Eilenburg ein Raum mit neuem Belag ausgestattet, der nun auch die Möglichkeit für Tanzkurse bietet. Erhebliche Zuwächse bescherten den Volkshochschulen auch die Integrationskurse.

Viele neue Angebote

Und es gibt gerade in Eilenburg in diesem Jahr viele neue Angebote, wie VHS-Mitarbeiter Florin Stroe zu berichten weiß. So lädt der Eilenburger und Hobby-Römer Wolfgang Lehmann ab September zu einer Zeitreise ins Römische Reich ein. Wer war Spartakus? Wie kämpften die Cohors Germanum? Was bedeutete damals, superreich zu sein. Vier Kurse soll es geben. Studienreisen nach Italien und Spanien nimmt Michael Scholz-Hänsel unter anderem zum Anlass, um ab 22. Oktober über Gärten in Europa zu referieren. Er stellt die wichtigsten Typen und deren Merkmale vor, blickt bis in die Antike zurück. Eine etwas andere Kunst, nämlich die des Bücherfaltens, stellt Carina Hager-Püngel ab 22. November vor.

Zeitgeschichte

Etabliert hat sich in den letzten Jahren auch das politische Erzählcafé. Zur Eröffnung des Schuljahres moderierte der Buchautor und Journalist Andreas Biskupek eine Diskussion zum Thema „Frauen heute.“ Und es soll weitere Nachmittage geben. Im monatlichen Rhythmus haben Interessierte die Gelegenheit, sich über die große und kleine Weltpolitik auszutauschen. Im Fokus der Termine im Oktober und November steht beispielsweise das Thema „Medien, Macht und Mainstream – zum Vertrauensproblem des Journalismus“ oder aus dem Bereich Geschichte/Zeitgeschichte „Einmal Jerusalem und zurück – Auf den Spuren der Pilger und Kreuzfahrer Mitteldeutschlands“ sowie Klostergeschichten des Mittelalters. Referent ist Robert Schmidt. Im Bereich Schreiben und Literatur lädt Andreas Biskupek ab Ende November an vier Abenden zur Schreibwerkstatt „Der Klub der lebenslangen Dichter ein“. Neu ist ein Kurs „Einführung in die Astro-Fotografie“ ab 7. November. David Wernhörner, ein passionierter Astrofotograf, verrät anhand eigener Aufnahmen, wie das Fotografieren von Himmelsobjekten gelingen kann.

Ausstellung zeigt Porträtaufnahmen

Und auch die Ausstellungen werden weiter dazugehören. Seit 2014 gibt es sie, auch in der Geschäftsstelle in Torgau. Jürgen Amenda fotografiert schon seit vielen Jahren, zu sehen sind bis zum Februar Werke, die er seit 2010 gesammelt hat. Seit vier Jahren arbeitet er in der Fotogruppe des Johann-Kenntmann-Vereins Torgau mit. Was er macht, nennt der 76-Jährige selbst Street-Fotografie. „Das heißt, es sind vorwiegend Schnappschüsse, aus der Situation heraus.“ So hat er beispielsweise Frauen-Gesichter beim Rosenmontagsumzug in Eilenburg festgehalten. Ambitionen, die Strecke Porträt-Fotografie zu verfolgen, habe er nicht. Worauf er aber Wert legt: „Es sind alles Originale.“ Er sei gegen Künstlichkeit, „ich liebe die Natürlichkeit, so, wie ich den Menschen erlebe.“

Bis zum Februar können sich Interessierte die Werke in der ersten Etage im Haus Rinckart in Eilenburg ansehen. Fest steht auch schon das Thema der nächsten Ausstellung, die ganz international werden soll. „Was is(s)t die Welt“, heißt sie.

Von Kathrin Kabelitz

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