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Eilenburg Stunde der Musik wird 70 – Festkonzert in Eilenburg
Region Eilenburg Stunde der Musik wird 70 – Festkonzert in Eilenburg
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18:00 02.09.2018
200 Gäste verfolgen in der Aula des Rinckart-Hauses die Festrede. Quelle: Ilka Fischer
Eilenburg

Mit Wiedersehensfreude war am Freitag das Konzert zum 70. Geburtstag der „Stunde der Musik“ überschrieben. Das passte. Denn nicht nur die ehemalige Eilenburger Pianistin Ulrike Gottlebe-Ebert und die Leipzigerin Cellistin Sybille Hesselbarth, konzertierten nach längerer Pause mal

Isolde Brückner und Ernst Gottlebe schauen in die Festschrift. Quelle: Ilka Fischer
Ulrike Gottlebe-Ebert und Sybille Hesselbarth nehmen den tosenden Beifall entgegen. Quelle: Ilka Fischer

wieder gemeinsam.

Tochter des Initiators tief gerührt

Ernst Gottlebe, der als Seele der Musikreihe die Festrede hielt, konnte vor bemerkenswerten 200 Gästen nämlich viele Weggefährten begrüßen. Dazu gehörte Isolde Brückner. Die 84-jährige Berlinerin ist die Tochter des Pianisten und Komponisten Fritz Busch, der die Konzertreihe 1948 aus der Taufe hob. Sie erzählte: „Vor acht Jahren habe ich zufällig erfahren, dass es die Konzerte noch gibt. Als mich eines besonders interessierte, bin ich einfach nach Eilenburg gefahren.“ Seitdem habe sie mit Ernst Gottlebe Kontakt. Sichtlich bewegt sagt sie auch: „Mein Vater wäre hoch erfreut, wenn er das hier wüsste.“

Beifall nicht nur für die Musik

Die Künstlerinnen Ulrike Gottlebe-Ebert und Sybille Hesselbarth im Gespräch mit Konzertbesuchern. Quelle: Ilka Fischer

Tief gerührt war auch die 93-jährige Elisabeth Pick. Ihr verstorbener Mann Professor Karl-Heinz Pick hatte einst nicht nur einst die Pianistin des Abends unterrichtet. Er wurde von Ernst Gottlebe auch als ein Unterstützer in schwierigen Zeiten hervorgehoben. Derer gab es aber noch viele. So wurden als Vertreter der Stadt, die die Konzertreihe bis heute unterstützt, nicht nur der Oberbürgermeister Ralf Scheler, sondern auch dessen Amtsvorgänger Hubertus Wacker mit viel Beifall bedacht. Und den gab es natürlich auch nach dem 90-minütigen Konzert für die beiden hoch professionell agierenden Künstlerinnen.

Ulrike Gottlebe-Ebert und Sybille Hesselbarth im Gespräch mit Isolde Brückner und deren Partner (von links). Quelle: Ilka Fischer

Von Ilka Fischer

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