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Eilenburg Tag der offenen Tür beim THW Eilenburg
Region Eilenburg Tag der offenen Tür beim THW Eilenburg
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16:39 01.09.2019
Anne Dietzel erklärt den jüngsten Besuchern die Einsatztechnik am Rüstwagen. Hier erläutert sie die Funktionsweise einer Kettensäge. Quelle: Fotos: Steffen Brost
Eilenburg

Bilderbuchwetter beim Tag der offenen Tür beim Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Eilenburg. Vor ihrem Sitz in der Belianstraße war die Straße gesperrt. Hier hatten die Kameraden ihre gesamte Palette an Ausrüstungsgegenständen, Fahrzeugen und Technik aufgebaut.

Nach der Premiere 2017 soll dieser Tag zur Tradition werden. „Wir hatten so einen Tag viele Jahre im Kopf. Haben aber erst vor drei Jahren angefangen, so etwas zu organisieren. Heute gibt es hier THW zum Anfassen. Man kann sich die Technik erklären lassen, mit unseren Kameraden ins Gespräch kommen und vielleicht hat ja dann der eine oder andere Interesse, bei uns mitzumachen“, sagte Ortsbeauftragter Jörg Kamprath. Zur Zeit hat der Ortsverband Eilenburg eine Stärke von 40 Kameraden. Das Ziel für die nächsten zwei Jahre ist eine Aufstockung von mindestens 14 Kameraden. Denn das würde das Minimum der Sollstärke bedeuten. „Wir haben zur Zeit zehn Mitglieder in Ausbildung. Diese lernen grundlegende Dinge für alle unsere Bereiche. Ist die Ausbildung abgeschlossen, bekommen sie eine Einsatzbefähigung“, erklärte Kamprath.

Mobiler Hochwasserpegel entwickelt

Können müssen die Frauen und Männer so einiges. Dazu zählen unter anderem der Umgang mit Spreiz- und Schneidwerkzeugen. Die kommen hauptsächlich bei Massen- oder Zugunfällen zum Einsatz. Aber auch der Umgang mit Kettensägen, der Aufbau einer Pumpenanlage oder verschiedenste Konstruktionen wie Hausabstützungen sind Aufgabengebiete beim THW.

Der THW Ortsverband Eilenburg organisierte am Sonnabend seinen traditionellen Tag der offenen Tür in der Belianstraße. Dort konnten die Besucher einen spannenden Einblick in die Arbeit des THW bekommen.

Die vielen Besucher bekamen auch einen Einblick, wie ein mobiler Hochwasserpegel aussieht. Dieser wurde aus den Erfahrungen bei Hochwassereinsätzen entwickelt, um gefährliche oder bereits geflutete Gebiete automatisch zu überwachen. Diese Eigenentwicklung ermöglicht es den Einsatzkräften, den Wasserpegel zu überwachen und dessen Entwicklung zu dokumentieren.

Einer, der bereits 25 Jahre dabei ist, ist der 47-jährige Jörg Schabehorn. „Ich leistete beim THW einen Wehrersatzdienst. Der dauerte sieben Jahre. Anschließend bin ich dabeigeblieben, weil es eine super Truppe ist und die ehrenamtliche Arbeit viel Spaß macht. Mittlerweile bin ich Zugführer und koordiniere Einsätze bei Ernstfällen“, erzählte der gelernte Baugrundingenieur aus Eilenburg.

THW-Führerschein für die Kleinen

Rund um das THW-Gelände gab es viel zu entdecken. An einer Ecke wurden die Fahrzeuge erläutert, an der anderen konnte man sehen, wie mit 15 000 Liter großen Pufferbehältern mit Wasser lange Wegstrecken bei Löscharbeiten überwunden werden können. Auch für die jüngsten Besucher gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. Die konnten unter anderem den THW-Führerschein machen und eines von zahlreichen Miniautos über einen Parcours lenken. „Der Nachwuchs ist bei uns gut bestückt. Aktuell haben wir 18 Kinder und Jugendliche in unseren Reihen. Aber wir nehmen auch gern noch mehr auf“, freute sich die Ortsjugendbeauftragte Manuela Franke auf Nachwuchs.

Zahlreiche Kameraden wurde auch ausgezeichnet. So erhielten aus den Händen von Barbara Tilch von der THW-Regionalstelle Leipzig Manuela Franke, Jörg Schabehorn und Roberto Ehser das THW-Helferabzeichen in Gold mit Kranz für ihr außergewöhnliches Engagement. Außerdem wurden zahlreiche Jugendlichen für das Ablegen des Jugend-Leistungsabzeichen geehrt.

Von Steffen Brost

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