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Eilenburg Wie weiter mit der B 87 bei Eilenburg?
Region Eilenburg Wie weiter mit der B 87 bei Eilenburg?
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18:00 14.06.2019
Die derzeitige Zufahrt von der B 87 in Höhe ehemals Marktkauf in die Paschwitzer Landstraße (nach Sprotta -Siedlung und Paschwitz) wird mittelfristig verschwinden. Quelle: Wolfgang Sens
Eilenburg / Doberschütz

Die Bundesstraße 87 als wichtigste Verkehrsader in Nordsachsen bleibt weiter ein Thema. Das gilt nicht nur für den neuralgischen Tauchaer Bereich. Auch zwischen Eilenburg und Mockrehna sieht das Bundesverkehrsministerium als Träger der Straße weiteren Handlungsbedarf.

Trasse zwischen Eilenburg-Ost bis Mockrehna

Wie die derzeitige Vorzugsvariante zwischen Eilenburg-Ost bis hinter Mockrehna aussieht, das wurde den betroffenen Bürgermeistern unlängst vorgestellt. Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) hatte daher unter anderem im jüngsten Ortschaftsrat in Zschettgau informiert, dass die B 87 in Höhe von ehemals Marktkauf verbreitert werden soll. „Sie rückt damit näher an die Bahn ran.“ Eine Folge davon ist dann auch, dass die jetzige B-87-Abfahrt nach Sprotta-Siedlung / Paschwitz auf die derzeitige Zufahrt zum Einkaufszentrum umverlegt wird. Die Marktkauf Liegenschaft werde damit „angeknabbbert“.

Unfallkreuzung Paschwitzer Straße verschwindet

Dass dies als die derzeitige Vorzugsvariante vorgestellt worden sei, bestätigt auch der Doberschützer Bürgermeister Roland Märtz (CDU). Und er hat sich natürlich den weiteren Verlauf angeschaut. Demnach sei an der B 87 für Sprotta-Siedlung eine Lärmschutzwand vorgesehen, die dann nicht nur vor dem Autoverkehr, sondern auch vor dem Bahnlärm schützt. Die unfallträchtige Kreuzung der B 87 mit der Paschwitzer Straße /Sprottaer Landstraße verschwindet, indem diese Ortsverbindung als Brücke über die Bundesstraße gebaut werden soll. Die Bundesstraße selbst soll im weiteren Verlauf südlich um Doberschütz und nördlich um Mockrehna auf die bisherige Trasse führen. Zudem verschwinden im Doberschützer Bereich noch zwei weitere Kreuzungen. Denn auch die kommunale Straße von Doberschütz nach Mölbitz sowie die Kreisstraße von Doberschütz Richtung Strelln sollen als Brücke über die Bundesstraße gebaut werden. Roland Märtz dämpft aber zugleich übereilte Erwartungen. „Nach meinen Erfahrungen gibt es dafür vielleicht bis 2025 die Baugenehmigung.“ Eine Umsetzung könne er sich dann bis 2030 vorstellen.

Verantwortliche halten sich bedeckt

Die LVZ hätte sich dies gern von den Verantwortlichen für die Bundesstraße bestätigen lassen und auch gern konkreter informiert, in welchem Bereich es Überholspuren geben soll. Doch hier hielt man sich sehr bedeckt. So wurde die LVZ zwar vom Bundesverkehrsministerium an das in diesem Fall planende Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit und von diesem wiederum an die DEGES, einer Projektmanagement-Gesellschaft für Verkehrsprojekte, verwiesen. DEGES-Sprecher Lutz Günther bestätigte aber lediglich, dass der aktuelle Arbeitsstand zur Bestätigung der Vorzugsvariante dem Bundesverkehrsministerium übergeben wurde. „Ein Ergebnis steht aus, sodass wir noch keine belastbaren Pläne oder Karten zur Verfügung stellen können.“ Unmittelbar nach Vorliegen dieser Bestätigung sei aber eine breite öffentliche Vorstellung und Diskussion der Untersuchungsergebnisse inklusive der dann vorliegenden Vorzugsvariante beabsichtigt. Neben dem Straßenverlauf gehe es, so der DEGES-Sprecher, auch um ein „mögliches Umstufungskonzept des verbleibenden Straßennetzes, das Wirtschaftswege-, Radwege- und Reitwegenetz sowie des betroffenen öffentlichen Nahverkehrs“.

Von Ilka Fischer

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