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Region Feuerwehr-Frauen umsorgen Blutspender
Region Feuerwehr-Frauen umsorgen Blutspender
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12:05 16.02.2020
Die Frauengruppe der Doberschützer Feuerwehr kümmert sich um das leibliche Wohl der Blutspender. Quelle: Steffen Brost
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Doberschütz

Viermal im Jahr besucht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Leipzig die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Doberschütz. Denn die Wehr ist seit 2001 Gastgeber für die Blutspendeaktion.

So viele Blutspender sind dabei

„Im Durchschnitt kommen so um die 50 Frauen und Männer zwischen 18 und 72 Jahren zur Blutspende. Das ist normaler Durchschnitt. Jedoch können wir immer noch mehr gebrauchen. Denn aktuell gehen nur drei Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 72 Jahren überhaupt Blut spenden. Da ist noch viel Luft nach oben“, sagt Anja Theophil vom DRK.

Küchen-Feen backen schmieren Brötchen

Die Frauengruppe der Feuerwehr um Heidi Haacke kümmert sich dabei um die Organisation und das Wohl der Spender vor Ort. „Im Jahr 2000 suchte das DRK Partner für Blutspendeaktionen. Wir haben das in unseren Feuerwehrkreisen besprochen und entschieden, dass wir das machen. Seitdem findet das hier regelmäßig statt. Auch unsere Kameraden kommen zum Spenden“, erzählt Feuerwehrfrau Heidi Haacke. Sie gehört wie die 13 anderen Frauen zu den guten Seelen in der Feuerwehr. Gemeinsam mit den Frauen ist Heidi Haacke für alles hinter den Kulissen zuständig. „Bei der Blutspendeaktion schmieren wir Brötchen, backen Kuchen und machen Bockwürste heiß. Außerdem gibt es Kaffee und andere Getränke, damit sich die Spender bei uns wohlfühlen. Ansonsten sind wir in der Feuerwehr für die Verpflegung unserer Kameraden bei ihren Einsätzen verantwortlich und helfen bei Veranstaltungen, die von der Wehr organisiert werden“, so Haacke weiter.

Zum 82. Mal Blut gespendet

Nicht nur aus Doberschütz kamen am Samstag die Spender, sondern auch aus den Nachbardörfern. Aus Mörtitz brachte Gisela Spott ihren Sohn Matthias mit. Die Rentnerin gehört seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Spendern. „Ich habe mittlerweile die 82. Blutspende abgegeben“, erzählt sie. Sohn Matthias, seines Zeichen Ortsvorsteher in Mörtitz, ist noch ein Stück davon entfernt. In Doberschütz ließ er sich zum zehnten Mal anzapfen. „Ich habe Bluthochdruck und deswegen damit angefangen. Ich fühle mich nach der Blutspende richtig gut. Und man kann anderen Menschen helfen“, so der Mörtitzer.

„Aktuell laufen überall Werbeaktionen. Dazu besuchen wir auch Schulen wie das Delitzscher Gymnasium. Wir wollen die Jugendlichen für das Thema sensibilisieren. Irgendwann fallen die Älteren weg. Wir brauchen dringend Nachwuchs“, sagt Anja Theophil vom DRK.

Von Steffen Brost

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