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Geithain Autorin Sabine Ebert signiert auf Burg Gnandstein
Region Geithain Autorin Sabine Ebert signiert auf Burg Gnandstein
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11:01 29.04.2019
Bei den Familientagen auf Burg Gnandstein lebt die Zeit des Hochmittelalters um 1200 wieder auf. Die Interessengemeinschaft Mark Meißen zeigt Mode, Schwertkämpfe und demonstriert alte Handarbeitstechniken wie den Bogenbau. Quelle: Interessengemeinschaft Mark Meissen 1200
Frohburg/Gnandstein

Die Geschichte der Gnandsteiner Burganlage reicht über 800 Jahre zurück. Anfang des 13. Jahrhunderts, als in Europa das Hochmittelalter der Staufer und Salier tobte, ist die Burg mit mächtigen Schutzmauern, Torhaus, Turmhof und Wehrgängen auf einem hohen Bergfried errichtet worden.

Und genau diese Zeit möchten die Gnandsteiner bei den Familientagen am 4. und 5. Mai heraufbeschwören: „Mittelalter hautnah“ heißt die Veranstaltung am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 15 Uhr.

Blick auf Burg Gnandstein. Quelle: Sebastian Schmidt

Die „Interessengemeinschaft Mark Meissen 1200“ möchte das Bauwerk dabei in alten Glanz tauchen. Besucher können in der gesamten Wehranlage hautnah miterleben, wie sich die Menschen damals die Zeit vertrieben, Kleidung anfertigten oder sich mit Schild und Schwert zur Wehr setzten. Neben einem Techniktraining demonstriert die Gruppe einen richtigen Schwertkampf.

Bei den Familientagen auf Burg Gnandstein lebt die Zeit des Hochmittelalters wieder auf. Die Interessengemeinschaft Mark Meißen 1200 zeigt auch Schwertkämpfe. Quelle: Interessengemeinschaft Mark Meissen 1200

Mehr als 30 Mitglieder machen die meißnisch-sächsische Landesgeschichte zwei Tage lang erlebbar. Sie stellen Personen des Hochmittelalters aus der Zeit von 1150 bis 1300 dar – vom einfachen Volk der Mägde und Knechte über Handwerker bis zum Niederadel in ihren damals typischen Gewändern. Dazu werden authentische Tänze aus dieser Zeit vorgeführt. Und wer Lust hat, kann sogar selber das Tanzbein mitschwingen, heißt es vom Veranstalter.

Historienfreunde gewähren Blick ins 12. Jahrhundert

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im kleinen Burghof einem Bogenbauer über die Schultern zu schauen und verschiedenste Handarbeitstechniken sowie das Färben von Stoffen kennenzulernen. Die Historienfreunde gewähren einen Blick hinter die Kulissen, wie es sich im 12. und 13. Jahrhundert lebte und schlief, welche Lebensmittel zur Verfügung standen und wie sie damals zubereitet wurden. Im Zwinger der Burg schlägt die Gruppe ihr Mittelalterlager auf, wo sie auch für Fragen und Gespräche zur Verfügung steht.

Die Bestsellerautorin Sabine Ebert, selbst ein Mitglied der Interessengemeinschaft Mark Meissen, lädt am Sonnabend und Sonntag jeweils um 13 Uhr in den Kaisersaal der Burg Gnandstein zu einer Autogrammstunde ein. Ihr aktueller Roman „Zeit des Verrats“ aus der Reihe „Schwert und Krone“ reiht sich nahtlos an das Vorgängerbuch „Der junge Falke“ und ist ebenso ein Bestseller geworden. Die Journalistin und Sachbuchautorin gab ihr Romandebüt im Jahr 2006 mit dem Roman „Das Geheimnis der Hebamme“.

 www.burg-museum-gnandstein.de

Von Kathrin Haase

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