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Geithain Frohburg muss ans Eingemachte gehen
Region Geithain Frohburg muss ans Eingemachte gehen
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12:59 04.12.2009
Von Thomas Lang
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tig Machbare“ verabschiedet. Zu Jubelstürmen veranlasste das keinen. Denn die Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlässt auch im Etat der Rennstadt ihre Spuren.

Ein um 285.000 Euro geringerer Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer,  338.500 Euro weniger an Schlüsselzuweisungen, die im Moment noch unbekannte Erhöhung der Kreisumlage und andere Hiobsbotschaften belasten den städtischen Etat im nächsten Jahr mächtig. Die Folge: Dem Vermögenshaushalt – aus dem die Investitionen bestritten werden – können höchstwahrscheinlich nur 272.800 Euro zugeführt werden. Im Vorjahr lag der Haushaltsansatz dort noch bei 1,36 Millionen Euro. Ergo müssen 828.000 Euro aus der allgemeinen Rücklage genommen werden, um die geplanten Ausgaben des Vermögenshaushalts in Höhe von knapp 6,5 Millionen Euro ausgleichen zu können. 

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Hiensch rechnet damit, dass es noch schlimmer kommt. Ab 2011 sei ein Haushaltausgleich nicht mehr gesichert, die Reserven aufgebraucht, zumal prognostiziert werde, dass dann die Einnahmen im Verwaltungshaushalt drastisch einbrechen. Hatte die Stadt Ende 2008 noch über zwei Millionen Euro im Rücklagen-Topf, schrumpft diese Reserve voraussichtlich auf 337 663 Euro Ende nächsten Jahres. „Ergo sind wir ab 2011 in den Miesen, müssen eventuell sogar dann einen Kredit aufnehmen“, sieht Hiensch kommen. 

Mehr dazu im Sonnabend-Lokalteil der LVZ.

 

Thomas Lang