Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Geithainer Schüler erkunden Möglichkeiten für späteren Beruf
Region Geithain Geithainer Schüler erkunden Möglichkeiten für späteren Beruf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:45 21.03.2018
Berufsorientierung der Paul-Guenther-Schule (v. li.): Noel Appelt, Moritz Pelinski, Sophie Berger, Rafael Müller, Emely Joost und Annika Stephan bei einer Präsentation. Quelle: privat
Geithain

Berufsorientierung war das große Thema des 14-tägigen fächerverbindenden Unterrichts, der die Klassen 9a und 9b der Paul-Guenther-Schule Geithain kürzlich nach Leipzig führte. Die Frage „Was will ich werden?“ motivierte, im wissenschaftlich-technischen Zentrum VDI GaraGe Leipzig verschiedene Berufsfelder intensiver kennenzulernen. Das Zentrum ist langjähriger Kooperationspartner der Schule bei der Berufsorientierung, der den Geithainer Schülern nicht nur sein Haus mit allen Angeboten unentgeltlich zur Verfügung stellt, sondern auch die Kosten für die Fahrt dorthin trägt.

Bestandteil des Projektes war der Berufsorientierungs-Wettbewerb. Hier belegten die Geithainer den ersten und zweiten Platz; ein Team erhielt einen Sonderpreis. Sie hatten sich mit 24 Teams aus fünf anderen Schulen zu messen und die Berufsbilder Fachkraft Agrarservice, Fachlagerist, Umweltschutztechnischer Assistent, Bankkaufmann beziehungsweise -frau, Konditor, Bundeswehr, Gebäudereiniger und Trockenbaumonteur vorzustellen – was mit Bravour gelang.

Mehr als ein Dutzend Stationen mussten die Oberschüler durchlaufen und bei jeder für das Fachwissen und für das Sozialverhalten in der Gruppe Punkte sammeln. „Unsere Klassen durchliefen Praktika im Bereich Robotik, Mechatronik, Transporttechnik sowie Automatisierung“, sagt Janina Fischer, Schülerin der Klasse 9b: „ Es war eine sehr informative und lehrreiche Woche für uns. Danach hatten wir einen knappen Monat Zeit, um uns auf die eigentlichen Wettbewerbstage vorzubereiten.“

Gestaltet wurden die Stationen, die im Wettbewerb zu absolvieren waren, unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz, den Wasserwerken Leipzig, dem Logistiker DHL, der Bundeswehr, von Siemens, dem Kreisbauernverband, Porsche, dem Backhaus Hennig. „Von jeder Berufsgruppe bekamen wir Punkte, die gemeinsam mit unserem Vortrag zusammengezählt wurden.“ Den Abschluss bildete ein Speed-dating-Tag: Jede Gruppe nutzte die Gelegenheit, zu den Berufen zu gehen, die sie besonders interessierten. Auswertung und Siegerehrung folgten.

„Im März bekommen wir ein drittes Mal Gelegenheit, viele Berufsfelder zu erkunden“, sagt Janina Fischer. Dann stünden Betriebsbesichtigungen und praktische Arbeiten in der GaraGe auf dem Programm: „Aber auch bisher war es schon sehr lehrreich und interessant für uns.“ Und hilfreich bei der schweren Entscheidungsfindung, welcher Beruf die richtige Wahl sein könnte.

Von es

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim „Getting Tough VI“, dem härtesten Hindernislauf Europas, der vor kurzem im thüringischen Rudolstadt stattfand, waren der Frohburger Robert Werrmann und seine Teamkollegen Michael Taubert aus Dresden und Peter Niemann aus Leipzig am Start. Sie waren zum vierten Mal dabei.

10.01.2018

Er wollte das Fachwerkhaus der Großeltern im Frohburger Ortsteil Rüdigsdorf zu seinem Lebensmittelpunkt machen. Doch kurz vor dem Umzug machte ein Großbrand alle Pläne zunichte. Nach einem Großeinsatz der Feuerwehr am Dienstag, loderten Glutnester am Mittwoch erneut auf.

10.01.2018

Als Friedensrichter in seiner Heimatstadt Geithain ist Peter Militzer mit über 70 zu alt. Zu Jahresbeginn zog er sich zurück. Obwohl er gern weiter tätig wäre – und obwohl ein Nachfolger nicht in Sicht ist.

12.01.2018