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Geithain Geithainerin gewinnt Plakataktion gegen das Komasaufen
Region Geithain Geithainerin gewinnt Plakataktion gegen das Komasaufen
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18:16 28.05.2019
Gesundheitsministerin Barbara Klepsch, Landessiegerin Jasmin Erler und Christine Enenkel von der DAK gesundheit. Quelle: Heike Köser
Geithain/Dresden

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) hat am Montag als Schirmherrin der DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ eine 16-Jährige aus Geithain zum Sieger gekürt. Das beste Plakat aus Sachsen kommt von Jasmin Erler aus Geithain, Schülerin des Johann-Mathesius-Gymnasiums in Rochlitz. Die Schülerin erhält ein Preisgeld von 300 Euro. Bundesweit hatten sich knapp 9000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“ geschaffen.

Aktion sei ein wirksamer Beitrag zur Aufklärung

„Exzessiver Alkoholkonsum ist nach wie vor ein Thema unter unseren Kindern und Jugendlichen. Die Fallzahlen von Kindern und Jugendlichen, die wegen einer akuten Alkoholintoxikation im Krankenhaus behandelt werden mussten, bewegen sich seit Jahren in Sachsen auf hohem Niveau. Dies müssen wir zum Anlass nehmen, weiter unablässig Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn die Botschaft ist klar – Rauschtrinken und Komasaufen ist lebensgefährlich. Einen Beitrag zur Aufklärung leistet „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“, so Gesundheitsministerin Klepsch. „Komasaufen ist bei Jugendlichen besonders gefährlich, weshalb wir gemeinsam entschieden dagegen vorgehen müssen“, sagt Christine Enenkel, Leiterin der DAK-Landesvertretung Sachsen.

Das Siegerplakat der „bunt statt blau“-Kampagne gegen das Komasaufen der DAK Gesundheit von Jasmin Erler (16) aus Geithain. Quelle: DAK-Gesundheit/Wigger

Die diesjährige Landessiegerin setzt mit ihrer Arbeit eine starke Botschaft. Das Siegerplakat zeigt zwei Mädchen Rücken an Rücken – eines der beiden in sehr bunten Farben und mit Heißluftballon im Kopf, das andere ganz in blau und mit Schnapsflasche im Kopf. Die Idee hinter ihrem Plakat beschreibt Jasmin Erler so: „Der Heißluftballon im Kopf des in bunten Farben dargestellten Mädchens soll ihre Freiheit zeigen, durch die sie in ihrem Denken nicht eingeschränkt ist. Sie sammelt viele glückliche Erinnerungen. Das ganz in blau gemalte Mädchen soll das Gegenstück sein. In ihren Gedanken und in ihrem Sichtfeld sieht sie nur den Alkohol. Die Botschaft, die ich damit vermitteln möchte: „Erinnere Dich später nicht an zu viele Flaschen zurück, sondern an ein buntes und freies Leben.“

Von Thomas Lieb

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