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Geithain Geithains Stadttor wird aufgehübscht
Region Geithain Geithains Stadttor wird aufgehübscht
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12:00 10.05.2019
Max Schulz von der Buchheimer Tischlerei Naumann arbeitet die Außentür des Stadttores auf. Quelle: Ekkehard Schulreich
Geithain

Das Stadttor ist ein Wahrzeichen Geithains. Als Teil der alten Stadtbefestigung unmittelbar angrenzend an den Kirchberg von St. Nikolai, gewährt es den Zugang zur historischen Innenstadt. Dank Fördergeldern der Leaderregion Land des Roten Porphyrs kümmert sich die Stadt zurzeit um Erhaltungsarbeiten am Gebäude.

Fenster und Außentür werden überarbeitet, der Putz ausgebessert. Die Fassade bekommt einen frischen, historischen Befunden entsprechenden Anstrich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

Putz des Geithainer Stadttors hatte unterschiedliche Farben

„Wir haben beim Putz unterschiedliche Farben vorgefunden. In Abstimmung mit der Denkmalpflege wird ein Farbton genommen, der den Befunden entspricht, aber auch dafür sorgt, dass unser Stadttor aussieht, wie wir es kennen“, sagt Kerstin Jesierski von der Bauverwaltung der Stadt.

Max Schulz von der Buchheimer Tischlerei Naumann arbeitet die Außentür des Stadttores auf. Quelle: Ekkehard Schulreich

Der Fassade werde man sich über den Sommer widmen – mit der unvermeidlichen Konsequenz, dass das wegen der Großbaustelle Eisenbahnstraße vorübergehend für den Autoverkehr Richtung Innenstadt geöffnete Tor mehrere Wochen beeinträchtigt sei: „Wir müssen ein Gerüst stellen.“ Die Ausschreibungsunterlagen würden jetzt vorbereitet.

Denkmalgerechte Überarbeitung der Fenster geht voran

Fortgeschritten ist dagegen die denkmalgerechte Überarbeitung der Fenster und Tür, die der Buchheimer Tischlermeister Steffen Naumann übernommen hat. „Die Fenster sind bereits wieder eingebaut. Die Haustür ist noch in der Werkstatt. Wir müssen einige Stellen ausbessern – und die Denkmalpfleger müssen sich noch zur Farbgebung positionieren“, sagt Naumann, der mit seinem drei Mitarbeiter zählenden Handwerksbetrieb gern Leistungen an Baudenkmalen übernimmt.

Das Stadttor in Geithain wird derzeit instand gesetzt. Quelle: Jens Paul Taubert

Zu den letzten Projekten gehörten die Paul-Gerhardt-Kirche und das Missionswerk in Leipzig und das einstige Gefängnis auf dem Meißner Domberg, wo es um Fenster und Türen ging.

Parallel zu den Arbeiten an der historischen Hülle kümmern sich Teilnehmer eines Projektes des Bildungsträgers FAW darum, das letzte von einst vier Stadttoren im Inneren zu verschönern. Auch diese Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den Denkmalschützern.

Von Ekkehard Schulreich

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