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Geithain Grünes Licht für bald besseren Aufbauweg in Flößberg
Region Geithain Grünes Licht für bald besseren Aufbauweg in Flößberg
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12:55 23.05.2012
Von Thomas Lang
Dem miesen Straßenzustand des Flößberger Aufbauwegs soll bald abgeholfen werden. Quelle: dpa
Frohburg

Dem stimmte der Stadtrat jüngst zu. Im Haushaltsplan werden dafür vorsorglich 190 000 Euro an Investitionen eingeplant. Dass es der Aufbauweg in Flößberg nötig hat, daran gab es keinen Zweifel. Er führt innerorts in dem Frohburger Ortsteil von der B 176 bis zum Sportplatz und zur Turnhalle. Im ersten Abschnitt von der Bundesstraße ist seit etwa zwei Jahren auf einer Länge von 39 Metern eine Wand, die eigentlich Straße und Fußweg in Richtung der angrenzenden tiefer liegenden Grundstücke stützen sollte, teilweise eingestürzt. Weitere Einstürze drohen. Seitdem ist der Fußweg in diesem Bereich gesperrt, ergo auch die Nutzung der Straße eingeschränkt. Auch auf Drängen der betroffenen Grundstückseigentümer wurden deshalb von der Stadtverwaltung Frohburg im vorigen Jahr etwa 40 000 Euro im Verwaltungshaushalt eingeplant, um die eingestürzte Stützmauer zu erneuern. Als man die Sache jedoch baufachlich begutachtete und plante, ergab sich allerdings ein deutlich höherer Aufwand, hätten doch zugleich im Zuge der Baumaßnahmen vorhandene Leitungen mit umverlegt oder während der Bauzeit kostenintensiv geschützt werden müssen – und das auf Kosten der Stadt. „Erfreulicherweise erklärten sich der Abwasserzweckverband Espenhain und auch andere Versorgungsträger aber bereit, im Zusammenhang mit perspektivischen Investitions- und Leitungsplanungen in Flößberg ihre Netzmaßnahmen selbstständig zu realisieren, wenn dies im Rahmen einer Gemeinschaftbaumaßnahme mit dem Straßenbaulastträger, also unserer Kommune, erfolge und die Stadt im geplanten Bauabschnitt nach den Leitungserneuerungen den Straßenbau durchführt“, erläuterte Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) die Situation. Der Haken damals: Das allerdings sei erst im Jahr 2012 möglich. Da sich aber solch eine Verfahrensweise in den vergangenen 20 Jahren in Frohburg meist bewährt habe und zudem die Gewähr bietet, dass nach Fertigstellung der Straße nicht in Kürze Versorgungsträger diese wieder aufreißen würden, um Leitungen zu verlegen, stimmte die Stadt zu. „Die Planungen wurden demgemäß so weit abgestimmt, dass auch alle Versorgungsträger ihre Planungen und Kosten in ihre Wirtschaftspläne für dieses Jahr eingetaktet haben“, so Hiensch. Hatte es jedoch meist in der Vergangenheit geklappt, dann auch Fördermittel für den kommunalen Straßenbau zu erhalten, so scheint diesmal diese Rechnung nicht aufzugehen. „Obwohl die Stadtverwaltung durchaus in der Lage wäre, kurzfristig einen entsprechenden Förderantrag zu stellen, gibt es derzeit keine solche Fördermöglichkeiten für diesen Straßenbau in Sachsen“, schätzte das Stadtoberhaupt ein und befürchtet, dass sich daran auch bis mindestens Ende 2013 nichts ändern werde. Doch auf unbestimmte Zeit verschoben werden solle deshalb diese geplante Straßenbaumaßnahme nicht. Darin war sich der Stadtrat einig. Denn dann würden auch die Versorgungsträger ihre Maßnahmen nicht 2012 realisieren und die Stadt hätte die Stützmauer dennoch erneuen müssen. Letzteres wird übrigens inzwischen mit insgesamt 80 000 Euro an Aufwand veranschlagt. Nunmehr ist die Ausschreibung für das Vorhaben auf den Weg gebracht.

Thomas Lang

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