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Geithain Party-Stimmung im Geithainer Stadion
Region Geithain Party-Stimmung im Geithainer Stadion
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18:17 12.06.2019
Viele Besucher kamen zur Eröffnung der Sonderschau in das Heimatmuseum. Quelle: Antje Andres
Geithain

Geithain geht – gern – baden. Das legt nicht nur die Sonderausstellung „Kühles Nass: 50 Jahre Badespaß“, die schon zu Pfingsten eine große Resonanz fand. Nachgelegt wird am kommenden Wochenende mit dem Geithainer Stadt- und Badfest. Das Bad bis zum Jubiläum komplett zu sanieren, scheiterte an fehlender Förderung.

Bürgermeister Poschmann ebnete den Weg zum Freibad

„Unsere Schau zeigt das Werden und Wachsen unseres Freibades, aber auch die Schwierigkeiten, die sich beim Badbau vor einem halben Jahrhundert ergaben“, sagt Museumsmitarbeiterin Carmen Schmidt. Geithain, Anfang der 50er-Jahre zur Kreisstadt erhoben, brauchte endlich ein Freibad, das diesen Namen verdiente. Bürgermeister Sylvester Poschmann gehörte zu jenen, die sich dafür stark machten und die viele zum Mithelfen mobilisierten.

Ausstellung präsentiert auch Bademode aus der alten Zeit

„Wir zeigen Bilder vom Bau und wie das Bad damals aussah“, so Schmidt. Der Bildungsträger gestaltete Dioramen vom alten und vom neuen Bad. Zu sehen ist auch Bademode; selbst die Dreieckbadehose fehlt nicht. Viele Exponate wurden von Leihgebern zur Verfügung gestellt. Die Schau kann während des Stadt- und Badfestes besichtigt werden. Im LVZ-Beitrag über die Badgeschichte schlich sich ein unkorrekter Name ein: Rolf Scheibner (nicht Scheibe) hieß der Mann, der Generationen von Rettungsschwimmer ausbildete und selbst als solcher im Freibad tätig war.

Für Freibadsanierung fehlen die Fördermittel

„Was soll ich sagen: Unser Fest zählt gewiss zu den besten im Landkreis: Super Bands, Schlagerparty, eine ganze Wiese voller Hüpfburgen“, legt Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) mit einem Augenzwinkern die Messlatte bewusst hoch. Zum Scherzen zu Mute ist ihm indes nicht mit Blick auf die Sanierungspläne, die die Kommune für das Freibad hegte – die bisher aber an fehlenden Fördermitteln scheiterten. Rund 2,3 Millionen Euro sollte – so hieß es im Sommer vergangenen Jahres – die Instandsetzung der Becken, der Sportanlagen und eine Aufwertung des gesamten Areals kosten. „Leider haben Bund oder Land dafür kein Geld übrig“, so der Bürgermeister. Man werde aber weiter nach Mitteln und Wegen suchen, um die beliebte Freizeiteinrichtung attraktiv zu erhalten.

Partymusik von Jasmin Graf bis Dieter Thomas Kuhn

Dass das Stadt- und Badfest nicht im Bad, sondern im Stadion stattfindet, begründet Rudolph mit der Platzfrage. Am Auftakt-Abend, 20 Uhr, singt Jasmin Graf; danach gibt es Schlager a la Dieter Thomas Kuhn. Angebote für Kinder bestimmen den Sonnabend-Nachmittag; außerdem gibt es spannenden Fußball: Alemannia gegen den Bornaer SV. Das Blasorchester des Geithainer Musikvereins spielt (15.30 Uhr); ab 20.30 Uhr gastiert die „Echt-stark“-Partyband. Mit tschechischer Blasmusik ab 10 Uhr klingt das Fest am Sonntag aus.

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