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Geithain Puppen- und Bärenfieber in Bad Lausick
Region Geithain Puppen- und Bärenfieber in Bad Lausick
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18:44 13.03.2011
Von Cornelia Braun

Angeboten wurden Kleidung, Rohlinge, verschieden Puppen, Bären, Kurse und vieles mehr. 15 Aussteller waren der Einladung gefolgt, und ihre Puppen- und Bärenkinder warteten auf ein neues zu Hause. [gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_8001]„Trotz des schönen Wetters nutzten nur wenige die Gelegenheit, ein Puppen- oder Bärenunikat zu erwerben“, bedauerte Ramona Nitzsche, eine der Veranstalterinnen. „Ich konnte nur wenige Puppen verkaufen. Allerdings suchten viele einen Puppendoktor, um ihre Lieblinge reparieren zu lassen“, so Nitsche. Diesen Part habe sie übernommen. Allerdings wolle sie sich nicht entmutigen lassen und eine derartige Veranstaltung auch im nächsten Jahr organisieren. „So eine Veranstaltung muss sich erst einmal etablieren“, sagte sie. Darauf hofft auch Maria Friese aus Döben bei Grimma, die mit Stofftieren und -puppen vertreten war.  Dass diese nicht nur zum Ansehen gedacht waren, demonstrierte ihre sechjährige Tochter Laura, die den Besuchern ein Pferdchen und ein Puppenmädchen zeigte. „Drei Stunden bis zu einem Tag benötige ich, um das Spielzeug anzufertigen“, erzählte die Mutter, die sich Mitte letzten Jahres selbstständig gemacht hat.Mehr zum Ansehen waren die Puppen von Renate Théremin aus Leipzig gedacht. Sie stellte unter anderem „Nele“ vor, die aus einem Bausatz der Künstlerin Gudrun Legler entstanden ist. Seit fünf Jahren sucht sie sich über das Internet Bausätze und fertigt in über 30 Stunden ein Kunstwerk an. Schon über 500 Puppen entstanden unter ihren geschickten Händen. Dabei arbeitete sie mit 45 Künstlern zusammen.Vom Puppenfieber infiziert ist seit eineinhalb Jahren auch Angelika Harnich. Sie wohnt in Thüringen und zeigte eine Auswahl ihrer „Puppenkinder“. Hella Teichmann aus Bad Lausick präsentierte Bärenkinder – ein breites Angebot, weil sie Produkte aus der Werkstatt von Ewa Hiller verkauft. Hiller fertigte unter anderem einen Badeteddy an. In Auftrag gegeben hatte ihn Monika Löffelmann, die Bad Lausicker Badefrau. Bei dem Kuscheltier handelte es sich um eine Bärin, ausstaffiert mit Schürze, Häubchen und Massagebürste. Ramona Nitsche nutzte die Gelegenheit, um die Besucher, etwa Maritta Nagel, zur 7. Hobbymesse im Oktober nach Prießnitz einzuladen. „Mir gefiel der Puppen- und Bärentreff. Ich will auch auf die Messe, so Nagel.

Cornelia Braun

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