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Geithain Sophia ist die neue Sozialarbeiterin an der Grundschule Geithain
Region Geithain Sophia ist die neue Sozialarbeiterin an der Grundschule Geithain
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14:00 20.05.2019
Sie kümmern sich um die Schulsozialarbeit an der „Pauli“: Sophia Schulze für die Grund- und Nico Richter für die Oberschule. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain

Seit anderthalb Jahren gibt es Schulsozialarbeit an der Geithainer Oberschule unter dem Dach der Paul-Guenther-Schule. Jetzt zieht die im selben Haus etablierte Grundschule nach: Sophia Schulze ist hier seit Monatsbeginn tätig. Vielen Grundschülern ist sie inzwischen ein Begriff, und auch das Lehrer-Team um Schulleiterin Marion Zahn ist froh über diese Unterstützung.

Zupass kommt, dass die 32-Jährige, die in Erfurt Sozialpädagogik studierte und im vergangenen Jahrzehnt in verschiedenen Jugendämtern tätig war, mit der Arbeiterwohlfahrt Leipziger Land denselben Arbeitgeber hat wie ihr Oberschul-Kollege Nico Richter. Das – davon sind beide überzeugt – schaffe Synergien.

Die Neue: Sophia Schulze ist die neue Schulsozialarbeiterin an der Pauli in Geithain. Quelle: Jens Paul Taubert

Sophia Schulze stellt sich den Schüler der Paul-Guenther-Schule vor

„Ich stelle mich zurzeit in den Klassen vor, hospitiere, will demnächst auch die Eltern informieren“, sagt die gebürtige Leipzigerin, die im vergangenen Jahr mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Borna zog. Den Schülern zur Seite stehen, die Lehrer bei verschiedenen Themen entlasten, Eltern bei Bedarf beratend zu unterstützen – das Spektrum dessen, für das Sozialarbeit verantwortlich zeichnet, ist vielfältig und komplex.

Vor allem aber immer konkret und unmittelbar dran an den Menschen, sagt Schulze, die gerade das sehr schätzt – um so mehr, als sie durch ihre Tätigkeit beim Allgemeinen Sozialdienst im Baden-Württembergischen die andere, die behördliche Seite kennt: „Ich möchte praktisch arbeiten, etwas bewirken, gemeinsam zu Ergebnissen kommen.“ Insofern könne sie in Geithain gewiss auch ihre Erfahrungen nutzen, die sie während ihrer Tätigkeit in einem Kinderheim im Allgäu sammelte: „Dort habe ich mit den Kindern gelebt, konnte vieles ausprobieren, auch Erlebnispädagogisches.“

Starkes Team: Sophia Schulze und Nico Richter wollen k+nftig zusammenarbeiten. Quelle: Jens Paul Taubert

Schulze und ihr Mann stammen aus Sachsen

Da sie und ihr Mann aus Sachsen stammen, stand jetzt der Ortswechsel zurück in die Heimat an. „Sozialarbeit lebet von Beziehungen, vom Zwischenmenschlichen“, sagt sie und betont den Aspekt strikter Freiwilligkeit. Seit ihrem ersten Arbeitstag in Geithain am 2. Mai habe sie bereits viele Kontakte geknüpft, positive Rückmeldungen erfahren.

Jetzt richte sie ihr Arbeitszimmer her, das seine Charakter als schnöder Klassenraum verlieren soll. In Klassen, wo das Miteinander etwas schwierig sei, wolle sie sich mit Formen des sozialen Lernens einbringen, sagt Schulze. Sie begleite die an der Grundschule sehr aktiven Streithelfer, bringe sich mit den Grundschülern vielleicht in die Stadt-Rallye der Oberschüler ein, auch wenn bis zum 1. Juli nicht viel Zeit bleibt.

Der alte: Nico Richter arbeitet seit 2017 als Schulsozialarbeiter an der Pauli in Geithain. Quelle: Jens Paul Taubert

Für Nico Richter ist neue Schulsozialarbeiterin ein Gewinn

Für Nico Richter ist Sophia Schulze ohne Zweifel ein Gewinn. „Es gibt jetzt eine Team-Basis, einen Austausch, Reflektion“, sagt er. Und: „Der Übergang von der Grundschule in die nächste Schulform lässt sich so besser gestalten.“ Zudem sei es leichter, bei der Einzelfall-Hilfe an dieser Schwelle für Kontinuität zu sorgen. Es gehe darum, Potenziale deutlich zu machen, Vernetzungen anzuregen. An der Paul-Guenther-Schule sei er seit dem Herbst 2017 schon ein ordentliches Stück voran gekommen: „Daran kann Sophia jetzt anknüpfen.“

Die Stelle, die durch die Stadt mitfinanziert wird, ist vorerst auf ein Jahr befristet – mit der Option der Verlängerung, wenn der Stadtrat zu der Auffassung gelangt, dass man darauf nicht verzichten wolle und auch die Finanzierung gesichert werden kann.

Von Ekkehard Schulreich

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