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Geithain Straßenfußball und Fairplay kehrt in die Bornaer Glück-Auf-Sporthalle zurück
Region Geithain Straßenfußball und Fairplay kehrt in die Bornaer Glück-Auf-Sporthalle zurück
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17:30 19.12.2017
Bornaer Pressekonferenz für die Fairplay-Soccer-Tour: René Tretschock (r.) und Dirk Montag vom Veranstalter Deutsche Soccer Liga Erfurt. Quelle: Olaf Krenz
Borna

Nach dieser Premiere muss die Fairplay-Soccer-Tour einfach wiederkommen. „Am 16. März 2018 sind wir zurück in Borna“, kündigte René Tretschok, Ex-Profi von Borussia Dortmund und Hertha BSC, am Dienstagmittag an. Mit 113 Mannschaften lag das Turnier vom April weit über dem sächsischen Schnitt von 80 bis 90 Teams. „Und das aus dem Stand. Die Stimmung in der Glück-Auf-Halle war fantastisch, auch dann beim Landesfinale hier“, schwärmte der Champions-League-Sieger 1997 und Deutsche Meister 1995 sowie 1996 (jeweils mit dem BVB).

Fairplay-Botschafter Tretschok präsentierte mit Bildungsreferent Dirk Montag von der Deutschen Soccer Liga aus Erfurt die Tour im Gymnasium „Am Breiten Teich“. In der Partnerschule führt der Veranstalter auch Workshops durch. Ein

René Tretschock (r.) und Dirk Montag vom Veranstalter Deutsche Soccer Liga Erfurt. Quelle: Olaf Krenz

weiterer von neun sächsischen Vorrundenorten ist Grimma am 15. März. Das Landesfinale steigt am 18. März in Zschopau. Die Fairplay-Soccer-Tour, die seit dem Jahr 2000 läuft und von der Sparkasse sowie Mastercard unterstützt wird, gilt als größte deutsche Straßenfußball-Serie und wird unterm Dach gespielt. Wobei der Name Programm ist. „Bei uns geht es nicht nur um Tore, sondern auch den pädagogischen Wert“, erklärte Dirk Montag. Das Fairplay steht im Mittelpunkt. Was bedeutet, dass Teams, die in dieser Kategorie viele Punkte sammeln, durchaus die nächste Runde erreichen können – selbst wenn sie kaum Spiele gewinnen.

Das eigentlich selbstverständliche Verhalten mit Anstand und Respekt hat ihm beim ersten Turnier besonders gefallen, sagte Neuntklässler Felix Weiske. „Und natürlich der Spaß, den wir hatten.“ Immerhin hatte sich sein Team mit dem Namen „Qualität ist kein Zufall“ über die Fairplay-Wertung fürs Landesfinale qualifiziert. „Dort haben wir gegen etwas Ältere knapp verloren, wobei alles fair blieb, selbst als es eng war“, so der 14-Jährige. „Das ist auf dem Rasen anders, wo es häufig besonders körperbetont zugeht“, hat der C-Junioren-Kicker des Bornaer SV schon oft erlebt. „Klar will unsere Truppe wieder mitmachen.“

Die Dreier-Teams (plus ein Wechselspieler) treten in vier Altersklassen an: sechs bis zehn Jahre, elf bis 13, 14 bis 17 sowie über 18 Jahre. Gespielt wird nur drei bis vier Minuten auf zehn mal 15 Meter kleinen Feldern mit Bande. „Also drei oder vier Leute suchen, einen coolen Namen finden und anmelden“, regte René Tretschok an. Das Bundesfinale und eine Fairplay-Soccer-Weltmeisterschaft steigen dann im Juli auf Rügen.

www.soccer-tour.de

Von Olaf Krenz

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