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Geithain Teich hergerichtet: Lob für Rodas Wehr
Region Geithain Teich hergerichtet: Lob für Rodas Wehr
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18:36 18.09.2018
Mitglieder der Feuerwehr haben den Rodaer Böttcherteich auf Vordermann gebracht. Quelle: Ekkehard Schulreich
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Frohburg/Roda

Dass der Böttcherteich in Roda wieder ein Teich ist, ist das Verdienst der Freiwilligen Feuerwehr dieses Frohburger Ortsteils. Die Kameraden hatten im Sommer die Wiederherstellung des seit mehreren Jahren schon trocken gefallenen Gewässers am Ortsausgang Richtung Syhra in die Hand genommen.

Mehrere Arbeitseinsätze der Feuerwehr am Teich

„Ein Fünf-Minuten-Gespräch zwischen Bürgermeister und Wehrleiter hat gereicht, um grünes Licht für diese Initiative zu geben. Dafür ein großes Lob“, sagte Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) vor dem Stadtrat. Die Wehr um ihren Leiter Mathias Mäder hatte in mehreren Einsätzen große Teile der Uferböschung neu mit Faschinen und Bruchsteinen befestigt und den Teich wieder so hergerichtet, dass er sein Wasser halten kann.

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Inzwischen wurde er auch in Teilen wieder befüllt. Für eine Wasserzufuhr im Bedarfsfall – der Böttcherteich wird vor allem durch Regen gespeist – werde man noch sorgen, kündigte der Bürgermeister an: „Das hier Geschaffene sucht seinesgleichen, auch in Frohburg.“

Ortschaftsrat: Teich nicht erneut verpachten

„Jeder, der das sieht, sagt: Das ist toll“, bestätigt Rodas Ortsvorsteher Torsten Biringer. Die Feuerwehr habe eine hervorragende Arbeit geleistet. Nicht allein das Dorfbild werde aufgewertet; vor allem gehe es um die verlässliche Bereitstellung von Löschwasser im Fall eines Brandes. „Vor sieben, acht Jahren hat der Druck in den Unterflur-Hydranten in der Straße noch gereicht. Heute ist das nicht mehr so.“

Dem Ortschaftsrat sei es wichtig, dass die Kommune den Teich nicht erneut verpachtet; schließlich habe die letzte Verpachtung erst zu diesem Missstand geführt. „Die Feuerwehr hat genug Leute, die sich kümmern könnten. Sie wäre auch bereit dazu“, so Biringer. Die Kameraden hätten schon in Aussicht gestellt, „den Teich so zu pflegen, dass er nicht wieder so verwildert wie zuletzt“.

Von es

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