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Geithain Tierpark Geithain: Der Verein hat Hausaufgaben gemacht
Region Geithain Tierpark Geithain: Der Verein hat Hausaufgaben gemacht
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15:33 12.06.2019
Leckerli für das Lama: Vereinschef Thomas Muhl im Geithainer Tierpark. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain

Vertreter des Geithainer Tierpark-Vereins, die Stadtverwaltung um Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) und Mitglieder der Stadtratsfraktionen trafen sich im Rathaus zu einem erneuten Gespräch, um über den Umgang mit dem durch den Tierpark genutzten Teil des oberen Stadtparks zu sprechen.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Vereinschef Thomas Muhl, der von Schatzmeister Holger Trapp begleitet wurde. „Wir stimmen dem Konzept der Stadt Geithain, die Verkleinerung des Tierparks betreffend, in großem Umfang zu.“ Offen geblieben sei, wie man mit der Werkstatt verfahre. Die befinde sich im Besitz des Vereins und solle künftig – Stichwort Selbstversorgung mit Futter – als zentrales Heu- und Strohlager dienen. Klärungsbedarf sehe man außerdem hinsichtlich des Verlaufs der durch das Veterinäramt des Landkreises angemahnten Umzäunung des Tierpark-Areals.

Tierbestand zu reduzieren, tat weh

„Die Reduzierung des Tierbestands war schmerzlich, aber notwendig“, so der Vereinsvorsitzende. Mit der Sterilisierung von vier Ziegenböcken und einem Schafbock habe man Auflagen der Veterinärbehörde erfüllt, ebenso bei der Umgestaltung der Volieren. Um - durch die Verwaltung angemahnt - für mehr Ordnung zu sorgen, habe der Verein mit Helfern und dank Sponsoren 18 Container Sperrmüll, zwei Container Bauschutt und fünf Container Holzabfälle entsorgt.

Die Schlamm-Beräumung des Teiches im oberen Stadtpark verzögert sich. Quelle: Ekkehard Schulreich

Entschlammung des Teiches verzögert sich

„Durch die Neugestaltung des Spielplatzes und die Entschlammung des Teiches stehen wir vor der Herausforderung, zur Gestaltung des ganzen Parkes beizutragen“, sagt Muhl. Die nehme man an, weil ein Zusammenspiel zwischen Teich, Tierpark und Spielplatz nur von Vorteil für die Besucher sein könne. Durch die Verkleinerung des Areals sei der Verein in der Lage, seine Helfer optimaler einzusetzen. Das optische Herausarbeiten der einzelnen Tierarten und ihre Präsentation – in letzter Zeit stark vernachlässigt wegen fehlender kreativer Köpfe – sei das Ziel. „Die gemeinsame Weiterführung des Tierparks durch die Hilfe aller Beteiligten stärkt uns, diesen Ort der Erholung und Begegnung für weitere Generationen zu erhalten.“

Stadt passt Pachtvertrag mit Tierpark-Verein an

Der Tierpark-Verein sei auf die Vorschläge und Forderungen der Stadt eingegangen. Das, sagt Bürgermeister Frank Rudolph, sei positiv und eine Basis. Das Thema Zäune und Tore kläre man demnächst vor Ort. Im Haushalt werde die Kommune Geld einplanen, um jene Teile des Stadtparks, die aus der Obhut des Vereins heraus gelöst würden, aufzuwerten. Den Pachtvertrag werde man aktualisieren. „In die Flächen, die der Tierpark weiter bewirtschaftet, greifen wir nicht ein. Das ist Sache des Vereins“, so Rudolph. Prognosen zur Zukunft des Tierparks gebe er nicht ab; die liege in den Händen der Vereinsmitglieder und ihrer Unterstützer. Die Stadt kümmere sich aber um das Umfeld. Die Entschlammung des Teiches sei aufgrund Nässe etwas in Verzug: „Ich hoffe aber, dass wir da in den nächsten zwei Monaten deutlich voran kommen.“

Von Ekkehard Schulreich

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