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Geithain Zum Hören, Sehen, Naschen und Spielen: Frohburger Weihnachtsmarkt für alle Sinne
Region Geithain Zum Hören, Sehen, Naschen und Spielen: Frohburger Weihnachtsmarkt für alle Sinne
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07:00 18.12.2017
Großer Andrang herrschte beim Weihnachtsprogramm der Frohburger Kinder. Quelle: René Beuckert
Frohburg

Bei vielen Frohburgern hat sich der Besuch des Weihnachtsmarktes zu einer schönen Tradition entwickelt, bietet er doch Abwechslung und Unterhaltung zugleich. Selbst Besucher aus der Umgebung haben das weihnachtliche Ereignis für sich entdeckt, das neben der Unterhaltung auch zum Schauen und Kaufen einlädt. Pünktlich 14 Uhr begann am Sonnabend auf der Marktbühne der Auftritt der Kinder, die ihr Publikum mit Tänzen begeisterten.

Für die Männer vom Sportmobil blieb noch genügend Zeit, ihre Spiele aufzubauen, bevor die Mädchen und Jungen davon Besitz ergriffen. „Hier herrscht jedes Jahr großer Andrang“, weiß Michael Schaffner aus Erfahrung. Und tatsächlich, schon kurze Zeit später nahmen die Kinder aber auch Erwachsene die Spiele an den verschiedenen Stationen in ihren Besitz. „Hier funktioniert nichts elektronisch“, versichert Schaffner. Das mache sicher ihren Reiz aus, dass die zumeist aus Holz bestehenden Spiele so eine anziehende Wirkung besitzen.

Sie nehmen schon einige Jahre am Frohburger Weihnachtsmarkt teil und erleben den Ansturm immer wieder aufs Neue. Ob Ballwerfen oder Kugelrollen über Hindernisse, die Kinder sind mit Freude und Elan dabei. „Das Schöne an solchen Dingen ist, dass die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern oft gemeinsam daran teilnehmen und Spaß haben“, so Michael Schaffner. Manchmal schauen die Erwachsenen sogar nur zu, wie ihre Sprösslinge in althergebrachter Weise ihre Geschicklichkeit beim Balancieren der Kugeln unter Beweis stellen.

Doch das Spielmobil war nicht das einzige Ereignis auf dem Weihnachtsmarkt. Seit Jahren bietet Nina Jaschke frisch geschlagene Weihnachtsbäume zum Verkauf an. „Wir haben hier schon Stammkunden, die bei mir zum Weihnachtsmarkt ihren Nadelbaum kaufen“, berichtet sie. Vom eigentlichen Geschehen auf dem Marktplatz bekomme sie nur am Rande mit. Zumindest erfreue sie sich am Gesang der Kinder, wenn diese ihren Auftritt haben.

Die Frohburgerin Heidi Mittelstädt möchte einen Bummel über den Weihnachtsmarkt nicht missen. „Hier kaufe ich jedes Jahr meinen Weihnachtsbaum“, erzählt sie. Außerdem erfreue sie sich an den Auftritten im Festzelt, nur die Auslagen mancher Händler passen ihrer Meinung nach eher auf einen Wochenmarkt. Dennoch erfreue sie sich an dem Weihnachtsgeschehen in der Stadt.

Christl und Horst Weise aus Neukirchen haben zum Verschnaufen auf einer Bank Platz genommen. „Ich finde es gut, dass es in einer kleinen Stadt einen Weihnachtsmarkt gibt, der Abwechslung zum Alltag bietet“, sagt Horst Weise. Auch das Programm auf der Bühne habe beiden gefallen, versichern sie. Vor allem gegen Abend, wenn viele Lichter den Markt beleuchten, übe das auf sie einen besonderen Reiz aus.

Mit ihrer Blasmusik stimmte die Feuerwehrkapelle ganz auf die Weihnachtszeit ein. „Da wir Frohburger sind, spielen wir für die Einwohner und da gehören selbstverständlich auch Weihnachtsaufführungen dazu“, betont Andreas Kupfer. So erklangen gern gehörte Weisen wie: „Alle Jahre wieder“ und “Morgen kommt der Weihnachtsmann“.

Von René Beuckert

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